Hallo zusammen.
Wenn ich mit Systemsteuerung > Software ein Programm de-installiert habe, stelle ich hinterher regelmäßig fest, daß es noch einen ganzen Haufen Dateien und Ordner mit dem Namen der Software oder des Herstellers auf meiner Platte gibt. Auch dann, wenn ich von diesem Hersteller nur das eine Programm benutzt habe. Das Gleiche gilt für die Registry: auch hier ist immer noch jede Menge solcher Schlüssel und Werte zu finden.
Ich will jetzt nicht polemisch werden, aber wozu ist diese De-Installieren Funktion gut? Wenn die doch nichts weiter tut, als den Programm-Ordner in den Papierkorb zu schmeißen, dann kann ich das auch mit der Hand erledigen. Was meint Ihr?
Danke schonmal,
Olaf19
Archiv Altes Windows: 98, SE, ME und NT 16.921 Themen, 62.626 Beiträge
Die Uninstall-Routinen sind meist so programmiert, dass sie alle Dateinen löschen, die bei der Installation des jeweiligen Programmes auf die Festplatte kopiert wurden. Werden aber Dateien hinzugefügt (ein gutes Beispiel wären z.B. Spiele, bei denen zur Grundinstallation meist noch Patches, Konfigurationsdateinen und Spielstände dazukommen), so werden diese von der Uninstall-Routine meist ignoriert.
Ich halte mein System sauber, indem ich meine Festplatte und die Systemregistrierung nach der Deinstallation eines Programmes genau auf Überreste desselbigen untersuche und lösche (muss man natürlich gut bei aufpassen).
