Um mich nicht falsch zu verstehen: Gebühren sind ja in Ordnung, solange sich die Zinsen auf so niedrigen Niveau bewegen und die Banken schon Strafzinsen bezahlen müssen, wenn sie zuviel Geld bei der EZB "parken". Was ich nur nicht in Ordnung finde, das ist die Tatsache, dass Leute mit höherem Einkommen von dieser Regelung ausgeschlossen sind.
Anstatt Leute mit niedrigem Einkommen zu "bestrafen" und Leute mit höherem Einkommen zu "belohnen", indem man sie von diesen Gebühren befreit, sollte man vielleicht darüber nachdenken, diese Gebühren etwas niedriger anzusetzen und dann aber alle Kontoinhaber zur Kasse bitten. Das wäre doch viel gerechter.
Und jetzt soll mir niemand kommen und sagen, dass man ja einfach die Bank wechseln sollte. Stell dir mal vor, du hast bei deiner Bank, welche nun plötzlich solche Zinsen nimmt, einen Dispo-Kreditrahmen von - sagen wir mal - 10.000 Euro. Wenn du jetzt die Bank wechselt, was dann? Selbst wenn du so einen Dispokredit nicht in Anspruch nimmst - ist doch schön, wenn man weiß, dass man ohne Probleme im Fall des Falles darauf zurück greifen kann, ohne dass man irgendwelchen Papierkram erst einreichen muss und mit dem Bankfuzzi verhandeln muss.