Auf kaum einem Gebiet gibts ein solches Meinungschaos wie bei "richtiger Ernährung".
Gründe dafür sind die gewaltigen Geschäftsinteressen, die da reinspielen und selbst hochrangige Wissenschaftler beeinflussen. Aber auch, daß jeder seine Lieblingsnahrung leidenschaftlich verteidigen wird. Weiterhin wird Schein-Wissen über Jahrzehnte nachgeplappert aber nur wenige forschen exakt, was wirklich der Kern der Dinge ist.
Auch sind naturwissenschaftliche Beweisführungen auf dem Gebiet der Ernährung schwierig und wackelig.
Man kann sich aber grob an folgenden Anhaltspunkten orientieren:
Wir sollten bestrebt sein, nicht so viel konservierte fabrikmäßig hochverarbeitete Nahrung zu essen (raffiniert hingewürzte aromatisierte Sachen wie Chips, Negerkuß, Streichkäse, Fertiggerichte usw.). Die bekannte "Supermarktnahrung" macht tendenziell dick und erzeugt Freßsucht. Ein Apfel, ein Salat, eine Banane, ein Ei erzeugt diese Freßsucht eben nicht. Tendenziell sollte man sich mit eher einfacher Ernährung zufriedengeben nach dem Beispiel "Nüsse mit Rosinen" oder "Apfel mit Brot" - weil dann der Körper nicht mit solcher Flut schwerverdaulicher Stoffe belastet wird und man automatisch weniger ißt (im Gegensatz z.B. zu "Gebratener Cordon Bleu mit Pommes und Sahne-Soße".
Und da Zucker ein hohes Suchtpotential hat, die Zähne kaputt macht und leicht zur Diabetes führt, sollte man sich zur Regel machen, auf Schleckzeug wie Schokoriegel, Zuckercola etc. grundsätzlich zu verzichten.