Hallo,
nachdem die ISDN-Verbindung seit einiger Zeit sehr stabil lief, habe ich wieder ein Riesenproblem mit meiner ISDN-Internetverbindung unter Ubuntu. Habe nur kurz meine Verbindung getrennt, nachdem ich die Verbindung wieder herstellen wollte, ging sie nicht mehr.
Laut var/log/messages ist aber eine Internetverbindung da, nur keine Verbindung mit Browser oder E-mail geht nicht.
Habe auch nichts geändert. Nun weiß ich nicht wie ich die Verbindung wieder herstellen kann.
Gruß
Edgar
Linux 14.983 Themen, 106.385 Beiträge
Tag Edgar
UMTS sagt mir eigentlich nichts, ich weiß nur, das es in etwa wie ein Modem eingerichtet werden muß.
In irgendeiner Linuxzeitung ist der Vorgang sogar schon mal beschrieben worden, aber das setzt m. E. halt voraus, das auch die Hardware paßt, wenn Du da ein Providerpaket nimmst, mußt Du mit dem leben, was Du bekommst.
Da kannst Du dann davon ausgehen, das mit Sicherheit relativ billige Hardware enthalten ist, die genau das macht, was im Prospekt steht, aber auch nicht ein bißchen mehr.
Das Einrichten unter Linux dürfte dann eine ähnliche Orgie werden wie die Fritzcard.
Da würde ich eher auf DSL über Satellit pokern, dem Buschfunk nach will die Telekom in abzusehender Zeit ein DSL-Paket über Satellit anbieten und auch bei Arcor ist so etwas geplant über Digitales TV (vermutlich über freie Kanäle von DVB-T, das funktioniert dann ja genauso wie DVB-S über Satellit).
Obwohl die Fritzcard ja eigentlich Out-of-the-Box laufen müßte, aber da eben die Treiber closed-source sind, sind diese im Standardkernel im Gegensatz zu früher nicht mehr drin, deswegen ist ja der ganze Heckmeck nötig mit den restricted-modules.
Zu Zeiten hatte ich noch eine Sedlbaur Speedfax+, das war wohl sogar noch eine ISA-Karte, die gab es aber auch als PCI, das ist wohl noch eine, die aus dem Stand geht, aber das kann ja nicht der Sinn der Übung sein, die ist aber auch schon einem Bekannten zugekommen.
Sogar eine Fritzcard PCI V 2.0 eiert in meinem "Museum" noch herum.
Das einzige, was mir jetzt noch so einfällt, ist wirklich die ganze ISDN-Konfiguration inklusive Netzwerk über den Haufen zu werfen, alles was mit Deinen Einstellungen verbunden ist, nach einer Sicherung zu löschen und dann die Konfiguration nach Installation der erforderlichen Pakete neu zu erstellen, wenn die Kiste mitspielt, am besten bereits durch Eingabe der Providerdaten bei der Installation, es kann doch nicht sein, das diese poplige Fritzcard nicht zum Laufen zu bekommen ist.
Alternativ gäbe es noch folgende passive Karte: Conceptronic B128P
Die geht so um 25€ und sollte laufen.
Solltest Du doch den Schwenk auf Opensuse machen, weil es mit Ubuntu zu stressig ist, dann mußt Du ebenfalls erst die zusätzlichen Kernelmodule herunterladen von hier:
http://opensuse.foehr-it.de/
Dort wählst Du Deine Distribution und dann die Kernelversion aus und installierst dann die entsprechenden Module.
Der Pluspunkt ist jetzt, das Du Deine ISDN-Konfiguration bequem grafisch über Yast vollziehen kannst und die Auswahl hast, ob Du die Verbindung über den Networkmanager oder Kinternet als Pendant zu Gpppon durchführen willst, wobei da Kinternet mein Favorit ist.
Nachdem das einmal klappt, mußt Du nur noch bei jedem Kernelupdate aufpassen, das die neuen passenden Module auf der Seite da sind und lädst diese vorher herunter.
Das Downloadverzeichnis kannst Du gleich als Paketquelle einrichten und dann wird das passende Kernelmodul automatisch mit installiert.
Aber das ist schon wieder viel mehr als Du wissen wolltest;-)
Gruß
Thomas
