Herzlich willkommen zum Philosopisch-physikalischer Diskussionszirkel auf Nickles.de!
:-D
Die meisten Leute gehen immer davon aus, dass die Wissenschaft erklärt, wie die Dinge funktionieren bzw. dass sie dass durch Untersuchung de Dinge herausbekommt.
Das stimmt aber nicht ganz. Die Wissenschaft erstellt "Denkmodelle", die versuchen der Wirklichkeit möglichst ähnlich zu sein, aber es nicht perfekt sein können, weil man in diesen Denkmodellen immer Sachen weglassen muss.
Ein solches Modell funktioniert in gewissen Grenzen ganz gut und man kann die darin formulierten Gesetze als Zutreffend betrachten. Nähert man sich den Grenzen, weichen die Vorhersagen aus dem Modell immer mehr von der Wirklichkeit ab. Wenn die Unterscheide zu gross werden, müssen sich schlaue Leute hinsetzen und ein neues Modell entwickeln, dass hoffentlich irgendwie mit dem alten zusammenhängt.
OK, zurück zu der von dir angeregten Diskussion und der Suche nach einem passenden Modell. ;-)
Die gängigen Modelle in der Physik gehen von einer Energieerhaltung aus. Ich glaube, dass können wir übernehmen. Auch gibt es diese "Materie kann man in Energie Umwandeln"-Sache, die IMHO auch umgekehrt gelten dürfte (irgendwie kann man aus Energie Materie erschaffen). Das sollte man ebenfalls ins Modell packen.
Dann gibt's da noch die Sache mit der "Flussrichtung" von Energie. Diue ebsagt (so verstehe ich das), das natürliche Prozesse zu abnehmender Energie führen. Will ich gegen diese Richtung arbeiten, muss ich Energie zuführen.
Zuletzte behaupte ich, dass es keine ideale Umwandlung gibt. Wenn ein Stoff/Energieart in einen anderen Stoff bzw. andere Energieart umgewandelt wird, gibt es immer Reibungsverluste, die als Wäre, Verformung oder Strahlung abgegeben werden.
Die Sache mit dem Erdöl sehe ich so:
(Erstmal grob)
- Pflanze nimmt Sonnenenergie auf und steckt diese in Wachstum
- Durch das Lebend er Pflanze gibt es einen Energieverlust.
- Es bleibt aber ein gewisser Rest in Form der Zellen übrig.
- Die Umwandlung unter Druck zu Erdöl erfolgt
- Erdöl kann verbrannt werden. Dabei wird Wärme freigesetzt.
ä- Die Wärme kann (z.B. in Bewegungsenergie) umgesetzt werden. dabei treten natürlich hohe Verluste auf.
Die Sache mit der Umwandlung in Erdöl unter Druck ist ein Problem. Da habe ich kein exaktes Modell. Ich behaupte, dass hier eine Umwandlung entgegen die Flussrichtung durchgeführt wird, es muss also Energie zugeführt werden. Bei der Umwandlung unter Druck muss Energie frei werden (da die "Reibungsverluste" der Umwandlung irgendwo "raus" müssen).
Der Planet ist das Problem. Er führt die Energie für die Verdichtung "zu". Die Verdichtugn entsteht ja durch seine Eigengravitation. Aber wo nun diese Energie herkommt? Dazu habe ich keine echte Vorstellung, das ist eine Grenze meines Modells.
Damit erkläre ich die Diskussionsgrundlage für gegeben. ;-)
Bis dann
Andreas