Hallo,
als Linux Neuling und zu-lange-Windoofs-Benutzer, wollte ich mal wissen, wie das mit Linux (Kubuntu 7.10) und dem Defragmentieren ist?
Linux 15.009 Themen, 106.826 Beiträge
Ich nutze schon seit Jahren ext3 als Dateisystem.
Am meisten werden die Daten im /var Verzeichnis fragmentiert. Ich hatte bei einem Desktopsystem nach etwa 3 Jahren ungefähr 13 -14 % Fragmentierung der Daten. Unter Windows würde man eventuell die Daten defragmentieren, aber unter Linux kenne ich kein zuverlässiges Programm dafür.
Die anderen Partitionen lagen unter 10 % Fragmentierung.
/ Partition etwa 4 % Fragmentierung
/home Partition ungefähr 8 % Fragmentierung
Wenn man die Festplatte sinnvoll partitioniert, dann kann man auch die Fragmentierung etwas verbessern.
Die Fragmentierung geht bei einer sinnvollen Partitionierung nicht bis in die / Partition rein.
Ich erstelle bei einem Desktoprechner eine
/ Partition
/home Partition
/usr Partition
/var Partition
Die Größen der jeweiligen Partitionen sind Erfahrungswerte.
Bei Windows ist die Speicherung der Daten etwas veraltet. Windowssysteme wurden für kleine Rechner entwickelt. Unter Windows werden meist oder oft erstmal die Festplattenspuren vollgeschrieben , bevor eine neue Spur angefangen wird.
Unter Windows werden die Daten bei der Speicherung schon sehr stark fragmentiert, vor allem bei diesem FAT Dateisystem.
Unixsysteme wurden gleich für große Server entwickelt.
Microsoft's Windows mußte mit viel weniger Festplattenspeicher auskommen.
Meine Festplatte von meinem alten 386er PC war nur 170 Megabyte groß.
Ich bekamm von VOBIS ein DOS 6.0 und ein Windows 3.1 und leider kein Unix.
Windows ist irgendwie in der Entwicklung steckengeblieben.
Auch die Speicherverwaltung ist veraltet.
Der Linuxkernel kann 64 Gigabyte RAM verwalten, auch die 32 bit Version (4 GigaByte werden bei der 32 bit Version gemapped).
Windows XP 32 bit hat schon mit 3 GByte RAM Probleme.
Linux ist kein abgespecktes Desktopsystem wie Windows XP, sondern ein richtiges Serversystem (vor allem Debian ;-).
