Allgemeines 21.915 Themen, 147.228 Beiträge

News: Teenager verhaftet

Möbelklau im Cyberspace

Redaktion / 31 Antworten / Flachansicht Nickles

Virtuelle Welten wie Second Life kämpfen schon länger gegen Betrügereien. Im Fall der kommerziellen Online-Community "Habbo" kam es jetzt erstmals zur Verhaftung eines 17jährigen Holländers.

Er hat in der "Habbo-Welt" virtuelle Möbel im Wert von 4.000 Euro geklaut - und sein eigenes "Hotelzimmer" in Habbo damit ausgestattet. In virtuellen Welten wie Habbo wird zwar mit virtuellem Geld bezahlt, dieses virtuelle Cash muss allerdings mit realer Kohle bezahlt werden.

Und damit sind auch virtuelle Diebstähle kein Kavaliersdelikt.

bei Antwort benachrichtigen
Einfach nur beknackt! Olaf19
Chingachgok Redaktion „Möbelklau im Cyberspace“
Optionen

Nun, wir (und offenbar auch die Niederländer) haben Vertragsfreiheit. Man kann Verträge abschliessen wie man will. Demnach muß dann der 17jährige büßen.

Ein Vertrag ist aber nichtig, wenn er sittenwidrig oder gar kriminell ist. Und offenbar empfinden alle hier diesen Vertrag als sittenwidrig. Die Justiz hinkt wieder mal hinterher, weil sie immer Jahre braucht um neue Dinge in ihr System miteinzubeziehen.

Eine Lösung wäre, die Vertragsfreiheit soweit einzuschränken, daß der Verkauf von virtuellen Möbeln gegen reales Geld fortan nicht mehr rechtens ist. Dann schreien wieder die auf, die ihre Freiheit nicht beschränkt haben wollen und nicht unter einem Wust von Reglementierung ersticken wollen.


Die Welt wird immer komplizierter.

bei Antwort benachrichtigen
Muhahahaha... Olaf19