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Linux 14.981 Themen, 106.343 Beiträge
Das stimmt. Deshalb hat Debian auch die Konfiguration mit dem Programm debconf entwickelt.
Die Debian Maintainer fügen einem Debianpaket Templatedateien hinzu. Bei der Installation eines Debian Paketes ließt debconf diese Templatedateien aus und präsentiert dem Anwender mit Hilfes eines Frontends (kann der Anwender sich selbst aussuchen) die Fragen aus diesen Templatedateien.
Mit Hilfe der Antworten wird eine debconf Datenbank aktualisiert und die entsprechende Konfigurationsdatei automatisch erstellt.
Man kann aber zu Reparaturzwecken diese Konfigurationsdateien auch mal mit einem Editor bearbeiten.
Wenn ein Sofwareupdate eingespielt wird, wird an Hand der md5 Prüfsumme erkannt ob diese Konfigurationsdatei manuell mit einem Editor bearbeitet wurde.
Es wird dann gefragt on diese Konfigurationsdatei überschrieben werden darf oder nicht. Auf jeden Fall wird immer ein Backup durchgeführt damit der Administrator einen Abgleich der beiden Versionen dieser Konfigurationsdatei durchführen kann.
Ich würde mal sagen das man bei Debian und der Konfiguration eines Desktoprechners nur ganz wenige Konfigurationsdateien mit einem Editor bearbeiten muß.
Man kann sehr häufig die Konfiguration mit "dpkg-reconfigure Paket..." wiederholen und muß nicht unbedingt einen Editor nutzen, aber man kann wenn man möchte.
Wenn man dann Server mit Debian aufbauen will, muß man sich mehr Hintergrundwissen aneignen und so manche Konfigurationsdatei im /etc Verzeichnis mit einem Editor anpassen.
Aber das betrifft nur den Serverbereich.
