Hallo zusammen!
Den Film habe ich heute gerade zum zweiten Mal gesehen, Programmkino an der Ecke macht's möglich... sehr sehr eindrucksvoll, auch bedrückend und ziemlich traurig gegen Schluss, und alles so nah - ich kann jedem empfehlen, der ihn noch nicht gesehen hat, hinzugehen wenn noch eine Gelegenheit kommt.
Jetzt aber etwas ganz anderes.
Im Film ist mehrfach zu sehen, wie Stasi-Mitarbeiter Sicherheits(!!)schlösser an Haus- und Wohnungstüren öffnen. Dazu bedienen sie sich eines kleinen Gerätes, einer Art Bohrer. Er arbeitet irrsinnig schnell (nur wenige Sekunden pro Sicherheitsschloss), verursacht keine sichtbaren Beschädigungen und geht ziemlich geräuscharm zu Werke.
Frage an die Techniker/Heimwerker/Bastler unter euch: Geht das im wirklichen Leben etwa genau so einfach?? Ich war doch ein bisschen entsetzt über die vermeintliche Leichtigkeit, mit der man in durch Sicherheitsschlösser wirklich gut gesicherte Wohnungen einfach so "hineinspazieren" konnte.
Man bedenke außerdem: Der Film spielt in der DDR 1984/1985, technisch war man also auch noch nicht auf dem Stand von heute.
CU
Olaf
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Also die Schlagschlüssel waren zumindest bis vor kurzem noch problemlos für jedermann zu bekommen, insbesondere also auch fachfremden dubiosen Gestalten :-(
Das war wohl u.A. auch Anlaß für den TV-Berich darüber. Könnte bei Stern-TV gewesen sein, oder einem ähnliches Magazin. Könnte sein, daß die Händler das nun besser prüfen wollten, aber einen ersthaften Einfluß dürfte das wohl nicht haben. Besonderes KnowHow ist für die Fertigung der Schlagschlüssel natürlich auch nicht erforderlich...
Gruß
bor
