Hallo zusammen!
Den Film habe ich heute gerade zum zweiten Mal gesehen, Programmkino an der Ecke macht's möglich... sehr sehr eindrucksvoll, auch bedrückend und ziemlich traurig gegen Schluss, und alles so nah - ich kann jedem empfehlen, der ihn noch nicht gesehen hat, hinzugehen wenn noch eine Gelegenheit kommt.
Jetzt aber etwas ganz anderes.
Im Film ist mehrfach zu sehen, wie Stasi-Mitarbeiter Sicherheits(!!)schlösser an Haus- und Wohnungstüren öffnen. Dazu bedienen sie sich eines kleinen Gerätes, einer Art Bohrer. Er arbeitet irrsinnig schnell (nur wenige Sekunden pro Sicherheitsschloss), verursacht keine sichtbaren Beschädigungen und geht ziemlich geräuscharm zu Werke.
Frage an die Techniker/Heimwerker/Bastler unter euch: Geht das im wirklichen Leben etwa genau so einfach?? Ich war doch ein bisschen entsetzt über die vermeintliche Leichtigkeit, mit der man in durch Sicherheitsschlösser wirklich gut gesicherte Wohnungen einfach so "hineinspazieren" konnte.
Man bedenke außerdem: Der Film spielt in der DDR 1984/1985, technisch war man also auch noch nicht auf dem Stand von heute.
CU
Olaf
Off Topic 20.140 Themen, 223.435 Beiträge
Um Beschädigungen wenigsten an der Tür oder gar Fenstern zu vermeiden, sollte man nicht abschließen. Rein kommen die bösen Buben ja immer. Die Diebe werden sich bedanken, während die Schnüffler eine Freude an einer gewissen Unordnung haben dürften, in der man sich nur selber zurecht findet.
Beim Neuaufsetzen meines Computers - vor der Aktivierung mit allen Festplatten bekannt machen - bemerkt:
Eine alte Western Digital Platte von 1999 im Wechselrahmen. Irgendwer war dran und hat den Jumper verkehrt gesetzt, statt senkrecht quer, was es fast nie gibt bei Festplatten. Sowas passiert mir ja nun wirklich nicht, so wird die Platte im Bios nicht erkannt. Eine von vielen kleinen Neckereien...
