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arbeitsspeicher linux

ghartl1 / 9 Antworten / Flachansicht Nickles

halo,

hab noch ne verständnisfrage....arbeitsspeicher

linux geht ja im gegensatz zu windows resourcenfreundlicher mit ram um..hab ich gehört.

das heisst, linux lädt nur das in den ram, was aktuell gebraucht wird(das dürfte auch der grund sein, warum bei klickk auf eine applikation der startvorgang ein bisschen zäh ist).
ps: kann man aber ganz gut kompensieren (openoffice fixen speicher zuteilen..kde leistung einstellen..)

wenn ich mir aber unter kde(sorry, arbeite nur mit kde)das leistungsdiagramm anschaue, ist der ram immer voll belegt..obwohl ich keine apps laufen habe(habe auch nix getrixelt mit ram zuweisen oder leistung kde)
trotzdem nimmt sich linux den ganzen speicher(ist das so ein prefetch-ding??)

wenn die annahme stimmt, dass linux nur das reinlädt, was unbedingt gebraucht wird, wieso lädt es dann von haus aus nicht den ram voller(auf verdacht)


gruss günter

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cbuddeweg KarstenW „Ein Großteil vom RAM wird zum Puffern von Festplattenspeicher genutzt. Das...“
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Hallo Günter,

kommt drauf an wieviel Ram Du verbaut hast. Ich habe einmal 512 MB mit KDE 32 bit und dann noch 3 GB mit KDE und wahlweise 32 Bit und 64 Bit. Mit 512 MB bin ich immer ganz gut ausgelastet, wobei dort mit mehreren Anwendungen gleichzeitig offen bisher auch nur auf die HD geswapt wurde, wenn zusätzlich ein fettes PDF aufgemacht wurde. Also im Normalbetrieb wenig SWAP genutzt. Bei dem 3 GB PC wird selbst bei exessivem Arbeiten mit Gimp nichts auf SWAP geschoben. Im "Normalbetrieb" KMAIL, Internetradio, OO, Firefox und Konsole für Updates kompilieren parallel offen lande ich so bei ca. 50% RAM Auslastung.

Wenn eine Anwendung geschlossen wird, verschwindet sie solange nicht aus dem RAM, bis der reservierte Platz tatsächlich gebraucht wird. Kannst Du mal testen. Firefox starten; eier, eier, Plopp Fenster auf, schließen und gleich wieder starten, die Eierei ist deutlich kürzer. Dito noch deutlicher bei OpenOffice. Als Workaround zu schnelleren Starten gab es den Tip OO grundsätzlich einmal zu Beginn der Sitzung zu starten oder das OO-Schnellstartapplet einzusetzen. Es "startet" OO im Hintergrund und "reserviert" den notwendigen Programmteil für schnelles starten.

app-office/oooqs
Latest version available: 2.1.0
Latest version installed: [ Not Installed ]
Size of files: 571 kB
Homepage: http://segfaultskde.berlios.de/index.php
Description: OpenOffice.org Quickstarter, runs in the KDE SystemTray
License: GPL-2

als Info aus dem Gentoo Portagetree. Ich habe es aber nicht installiert.

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