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News: Vorratsdatenspeicherung

Datenschutz im freien Fall

Redaktion / 4 Antworten / Flachansicht Nickles

Die Methode ist einfach: Mit Schlagworten wie Terrorismus und Kinderschänder werden rabiate Gesetze angeblich gegen diese Gruppen durchgesetzt, doch schon kurze Zeit später fallen die Schranken der schweren Straftaten und die brachialen Gesetze gelten für jeden Eierdieb. So war es mit den DNS-Tests, mit den Mautdaten und so ist es jetzt mit der Vorratsdatenspeicherung.

telepolis bringt es auf den Punkt: "Im Zusammenhang mit dem neuen Telemediengesetz und der Richtlinie über strafrechtliche Maßnahmen zur Durchsetzung der Rechte des geistigen Eigentums wird hier deutlich, dass Terrorismus und Kinderpornographie die Türöffner waren für ein Gesetz, welches insbesondere der Musikindustrie ermöglichen soll, leichteren Zugriff auf Daten zu erhalten".

Quelle: telepolis

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Tilo Nachdenklich jueki „ Und wo sieht man da etwas negatives? Ist doch richtig, die Gesellschaft muß...“
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Mit dem Datenschutz ist es sowie so vorbei, wenn nach §129A durchsucht wird.
http://www.sueddeutsche.de/,tt1m3/deutschland/artikel/841/113728/

Man muss sich das mal überlegen, mit 900 Beamten losziehen, um Computer einzusammeln, auf puren Verdacht hin (vorbeugend), ohne Erkenntnisse. Dass auf diesen Computern noch Daten für wichtige Projekte drauf sind, dass die Arbeit über weite Bereiche hin blockiert wird (quasi Computersabotage), soll kein Grund zum Einhalten sein.

Man muss sich klar machen, dass der Zugriff auf die Computer etwas ganz anderes ist, als die Durchsuchungen in der Vor-Computerzeit. Weil auf privaten oder halb privaten Computern das ganze Leben draufliegt. Und weil sich bei den Initiativen privat und spezielles Engagement vermischt.


Ergebnis der Online-Ermittlung bei der Polizei
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