Was denkt sich diese Vollpfeife eigentlich, Kritik am Bundespräsidenten Köhler zu äußern, wenn er sein Recht in Anspruch nimmt, über eine Begnadigung nachzudenken und zu diesem Zweck sich selbst ein Bild bzw. ein aufschlußreiches Gespräch mit C. Klar zu führen?
Muß Horst Köhler jetzt auch noch den Bayer um Erlaubniss fragen?
Dann auch noch Rotzfrech zu sagen, den Bürgern würde das sauer aufstoßen.
Wenn sich die Pfeifen nur sonst immer um die Sorgen und Wünsch der Bürger kümmern würden...tztztz
Auch ein Christian Klar hat das Recht auf Gnade. Da werden Sexualverbrecher nach kurzer Zeit wieder auf freien Fuß gesetzt.
Da höre ich kein Politiker heulen. Nicht das es mir wichtig wäre, ob Klar frei kommt oder nicht, aber wenn, dann bitte auch ihm das Recht auf Prüfung einräumen.
Sodele, Bier iss alle, ich geh dann mal :D
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Gnade ist unverdient. Unverdiente Gunst, herablassendes Wohlwollen der Obrigkeit: So ist Gnade im Brockhaus definiert. Das ist ein Instrument der Macht. Immanuel Kant z.B. fand, Gnade ist das schlüpfrigste unter den Rechten des Souveräns, quasi die hübsche Schwester der hässlichen Willkür.
So wie die Gnade ein Akt der Macht ist, so ist die Bitte um Gnade ein Akt der Unterwerfung. So betrachtet ist das Gnadengesuch von Christian Klar eine Unterwerfungsgeste, eine tiefe Unterwerfung unter den staatlichen Herrschaftsanspruch. Tiefer kann ein Christian Klar überhaupt nicht sinken, als von einem Bundespräsidenten Köhler Gnade zu erlangen: Horst Köhler, als Sparkassendirektor in den Augen von Klar ein Büttel des Kapitals, ins Amt geraten durch niedere parteipolitische Ranküne in der Einbauküche von Guido Westerwelle. Von einem solchen Mann Gnade zu erfahren, von diesem Kniefall würde der Klar sich nie wieder erholen. Verstehen Sie?
Mit ein wenig Hirn, mit weniger Schaum vorm Mund und ohne ideologisches Brett vorm Hirn müsste man doch diesen Triumph des Staates erkennen können?
Quelle: Georg Schramm, Kabarettist
So wie die Gnade ein Akt der Macht ist, so ist die Bitte um Gnade ein Akt der Unterwerfung. So betrachtet ist das Gnadengesuch von Christian Klar eine Unterwerfungsgeste, eine tiefe Unterwerfung unter den staatlichen Herrschaftsanspruch. Tiefer kann ein Christian Klar überhaupt nicht sinken, als von einem Bundespräsidenten Köhler Gnade zu erlangen: Horst Köhler, als Sparkassendirektor in den Augen von Klar ein Büttel des Kapitals, ins Amt geraten durch niedere parteipolitische Ranküne in der Einbauküche von Guido Westerwelle. Von einem solchen Mann Gnade zu erfahren, von diesem Kniefall würde der Klar sich nie wieder erholen. Verstehen Sie?
Mit ein wenig Hirn, mit weniger Schaum vorm Mund und ohne ideologisches Brett vorm Hirn müsste man doch diesen Triumph des Staates erkennen können?
Quelle: Georg Schramm, Kabarettist
