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Debian.exe -- installiert Debian von Xp aus

Xdata / 9 Antworten / Flachansicht Nickles

Hallo , die Debian-installation funktioniert ganz
gut.

Man muß , von Xp aus die Debian.exe anklicken.
Es wird dann ein zweiter Eintrag in den Bootmanager von Windows gelegt.

Wählt man den aus , kann man mit dem Installer gleich loslegen.
Eine Auswahl zwischen grafisch und textbasiert ist auch möglich.

Nach dem Vorbereiten der Partitonen für Linux
wird ein Linux -Grundsystem per Internet geladen.
Ein schnelles Dsl sollte man schon haben.

Ist dies erledigt , muß man sich schon ein wenig auskennen
und kann dann mit apt ,KDE und X nachladen.

Sebst eine Partion mit dem etwas seltenen ibm JFS ,
läßt sich problemlos erstellen und ohne zusätzliche Boot-
partiton starten.

Wie gesagt , man muß etwas aufpassen .
Es ist durchaus möglich zB. KDE ohne Xserver zu installieren.

Ansonsten geht es fast wie von CD.

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KarstenW Xdata „Na es gab vor kurzem eine Diskussion, bei einem Bekannten von mir. Er besucht ab...“
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Ich kenne dieses Dateisystem nicht, aber wie schon gesagt wenn man Treiber programmiert die im Userspace laufen, hat man das Problem das der Prozessor erst in den Kernelmode umgeschaltet werden muß, damit der Treiber Zugriff auf die Hardware bekommt. Danach muß der Prozessor wieder in den Protected Mode umgeschaltet werden, weil alle normalen Programme in diesem Modus des Prozessor laufen.
Linus Torwals hält nichts von Treibern im Userspace.
Ich kann da mit meinen Kenntnissen nicht mitreden.

Die Kernelmodule vom Linuxkernel sind Erweiterungen des Kernels , die zur Laufzeit nachgeladen werden. Man sagt dazu kompilierte Objectdateien.
Diese Kernelmodule werden in den Speicher geladen (modprobe Befehl) und dann mit dem übrigen Kernel verlinkt.
Dadurch wird der Linuxkernel sehr flexibel und der normale Anwender kann auch einen Treiber nachinstallieren, ohne den übrigen Programmcode des Kernels anpassen zu müssen.

Die Module eines Microkernels sind keine kompilierten Objectdateien und laufen im Userspace. Die Module kommunizieren untereinander über Nachrichten oder Botschaften. Der Microkernel managt diese Kommunikation.
In gewisser Weise ist ein Microkernel schon ein Fortschritt, da die alten Unixsysteme von AT&T und alle anderen Derivate monolitische Kernel hatten.
Diese alten Kernel waren nicht modularisiert wie der Linuxkernel.

Mehr weiß ich nicht.

Debian GNU/Linux https://www.debian.org/index.de.html
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