Hallo , die Debian-installation funktioniert ganz
gut.
Man muß , von Xp aus die Debian.exe anklicken.
Es wird dann ein zweiter Eintrag in den Bootmanager von Windows gelegt.
Wählt man den aus , kann man mit dem Installer gleich loslegen.
Eine Auswahl zwischen grafisch und textbasiert ist auch möglich.
Nach dem Vorbereiten der Partitonen für Linux
wird ein Linux -Grundsystem per Internet geladen.
Ein schnelles Dsl sollte man schon haben.
Ist dies erledigt , muß man sich schon ein wenig auskennen
und kann dann mit apt ,KDE und X nachladen.
Sebst eine Partion mit dem etwas seltenen ibm JFS ,
läßt sich problemlos erstellen und ohne zusätzliche Boot-
partiton starten.
Wie gesagt , man muß etwas aufpassen .
Es ist durchaus möglich zB. KDE ohne Xserver zu installieren.
Ansonsten geht es fast wie von CD.
Linux 15.010 Themen, 106.838 Beiträge
Mit dem Linuxkernel kenne ich mich nicht so gut aus.
Ich kann nur einen eigenen Kernel kompilieren. Das ist nicht schwierig.
Bei Linux laufen alle Treiber und Netzwerkprotokolle direkt im Kernel.
Manche Informatiker halten so einen monolitischen kernel oder modularisierten Kernel für überholt, weil im Prinzip der Kernel nur ein großes Programm ist.
Tanenbaum meint , in so einem Kernel fehlt eine Struktur und der Programmcode wäre nicht leicht zu warten.
Wenn ein Treiber nicht richtig funktioniert, dann hängt sich gleich der ganze Kernel auf.
Das ist auch ein Grund warum ich einen eigenen Kernel kompiliere und alle unnötigen Treiber entferne.
Manchmal funktioniert auch die RAMDISK nicht richtig, in die alle Kernelmodule des Standardkernels geladen werden.
Auf der anderen Seite funktionieren die Microkernel auch nicht richtig. Bei einem Microkernel laufen die Treiber im Userspace, also im Speicherbereich wo die normalen Programme laufen.
Das Problem ist dabei, das ein Treiber dann keinen Zugriff auf die Hardware bekommt und der Prozessor erst in den Kernelmode umgeschaltet werden muß, damit der Treiber Zugriff auf die Hardware bekommt.
Dieses andaurnde Umschalten zwischen Kernelmod und Protected Mode des Prozessors kostet angeblich eine Menge Rechenzeit und macht einen Microkernel langsam.
Bei Windows wird aus diesem Grund auch ein Hybridkernel verwendet, bei dem ein Teil der Treiber auch im Kernel läuft und ein anderer Teil im Userspace.
Linus Torwalds hält nicht viel von solchen Microkernel. Der Linuxkernel würde aus 50 Modulen (ist das richtig? ) bestehen und die Interaktion dieser Module würde nur schwer zu programmieren sein.
Wenn man unter Linux einen Treiber installieren will, muß man immer so eine Kernelschnittstelle kompilieren, über die ein Treiber in den Kernel geladen wird. Das ist ein wenig umständlicher als unter Windows und man braucht den Programmcode des Treibers.
Oder was meinst du ?
