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Debian.exe -- installiert Debian von Xp aus

Xdata / 9 Antworten / Baumansicht Nickles

Hallo , die Debian-installation funktioniert ganz
gut.

Man muß , von Xp aus die Debian.exe anklicken.
Es wird dann ein zweiter Eintrag in den Bootmanager von Windows gelegt.

Wählt man den aus , kann man mit dem Installer gleich loslegen.
Eine Auswahl zwischen grafisch und textbasiert ist auch möglich.

Nach dem Vorbereiten der Partitonen für Linux
wird ein Linux -Grundsystem per Internet geladen.
Ein schnelles Dsl sollte man schon haben.

Ist dies erledigt , muß man sich schon ein wenig auskennen
und kann dann mit apt ,KDE und X nachladen.

Sebst eine Partion mit dem etwas seltenen ibm JFS ,
läßt sich problemlos erstellen und ohne zusätzliche Boot-
partiton starten.

Wie gesagt , man muß etwas aufpassen .
Es ist durchaus möglich zB. KDE ohne Xserver zu installieren.

Ansonsten geht es fast wie von CD.

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Rheinlaender Xdata „Debian.exe -- installiert Debian von Xp aus“
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Es ist durchaus möglich zB. KDE ohne Xserver zu installieren.
Wo hast Du die Information her? Das klingt ja wie emails abrufen ohne Internetzugang.

Gruß
Rheinlaender
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Xdata Rheinlaender „ Wo hast Du die Information her? Das klingt ja wie emails abrufen ohne...“
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Ist mir ehrlich gesagt passiert.

Hatte mit apt , KDE nachinstalliert und den Xorg vegessen.
Ließ sich aber problemlos nachholen.

Wie Apple seine Fenstertechnik macht weiß ich nicht.
Jedenfalls setzt sie Maßstäbe.

Bin mir nicht sicher ob dort ein Xserver oder eine Netzwerkfähige
Technik eingesetzt wird.

Von miesen Schriftarten keine Spur:

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KarstenW Xdata „Ist mir ehrlich gesagt passiert. Hatte mit apt , KDE nachinstalliert und den...“
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Stimmt, kde ist bei etch nicht von XServer xorg abhängig.
Die Installation von xorg wird nur vorgeschlagen:

apt-cache depends kde
kde
Hängt ab: kde-core
Hängt ab: kde-amusements
Hängt ab: kdeaccessibility
Hängt ab: kdeaddons
Hängt ab: kdeadmin
Hängt ab: kdeartwork
Hängt ab: kdegraphics
Hängt ab: kdemultimedia
Hängt ab: kdenetwork
Hängt ab: kdepim
Hängt ab: kdeutils
Hängt ab: kdewebdev
Schlägt vor:

Debian GNU/Linux https://www.debian.org/index.de.html
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Xdata KarstenW „Stimmt, kde ist bei etch nicht von XServer xorg abhängig. Die Installation von...“
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Diese Installation hat aber auch einige Stärken von Etch gezeigt.

Wenn man will, kann man vielleicht sogar noch den FVWM Verwenden.
und so das Linux recht klein halten.

Leider haben die grafischen Brennprogramme Abhängigkeiten.

Die Sache mit dem Xclient wäre für gebrauchte Server sehr gut,
Jemand hatte mal so ein Teil . Es ist sogar ohne Tastatur gebootet.

die Trennung von X ist sehr schwer zu verstehen.

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KarstenW Xdata „Diese Installation hat aber auch einige Stärken von Etch gezeigt. Wenn man...“
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Die Stärke von Debian ist die Flexibilität. Man kann sich den Rechner einrichten wie man will, ob Server oder Desktoprechner.
Als Desktopanwender kann man gleich bei der Installation zwischen dem Gnome und dem KDE Desktop wählen, oder einem einfachem Windowmanager.
Ich würde nicht mit "apt-get install kde" den kompletten KDE Desktop installieren.
kde ist ein metapakage, in dem nur Abhängigkeiten stehen.
Ich installiere immer einen minimalen KDE Desktop mit "apt-get install kdebase kde-core kcontrol kpersonalizer"
Dann kannst du verschiedene einzelne Programme wie KMail oder Evolution von Gnome noch nachinstallieren.
Du mußt nicht nur KDE Programme nutzen. Man kann auch Gnome Programme unter KDE starten. Das geht auch umgekehrt.

Nach Paketen kannst du mit "apt-cache search Begriff" suchen lassen.

XClient und XServer kommunizieren über Botschaften oder Nachrichten miteinander. Das geht auch über Netzwerk. Das X11R6 oder das neuere X11R7 Protokoll braucht man nicht unbedingt zu verstehen.
Wenn du mal ein wenig programmieren lernen willst, dann geht das mit dem QT Designer und der QT Bibliothek am einfachsten.

Debian GNU/Linux https://www.debian.org/index.de.html
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Xdata KarstenW „Die Stärke von Debian ist die Flexibilität. Man kann sich den Rechner...“
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Ein Linux , nur mit dem guten alten FVWM ; wäre mal einen Test wert.
Aber dann hat man nicht den CD/DVD -ersteller. der benötigt Teile von Gnome.

Die Installation vom Internet aus war sehr lehrreich weil man die Modularität von Linux
direkter mitbekommt.


Zum Server meines Kollegen:


Was ich gut fand war die Möglichkeit mit X den betagten Server über einen anderen Rechner zu steuern..

Der Kollege hatte den Server , einen Sun glaube ich , günstig gekauft . Um die 70 Euro.
Da war wohl ein Anschluß dran der an keinen Monitor paßte.
Es hat auch eine ganz andere Cpu.

Ich weiß nicht genau wie er es gemacht hat . Jedenfalls konnte er später von einem anderen
Rechner auf den Server zugreifen.


Bei Apple -rechnern ist die Fenstertechnik optisch und dynamisch sehr gelungen.
-- Habe in Kaufhäusern schon öfter mal damit gespielt.
Man glaubt garnicht ein UNIX vor sich zu haben.
Vielleicht ist die aber nicht Netzwerkfähig. Dies wäre wieder ein Nachteil.


Eine Frage noch zum Kernel . Ist es nicht möglich den anders zu programmieren
um keine Hardwareabhängigkeiten zu haben.

Der Kernel also nur noch für sehr Systemnahe Dinge .

Kann der sogenannte Mach-kernel so etwas.

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KarstenW Xdata „Ein Linux , nur mit dem guten alten FVWM wäre mal einen Test wert. Aber dann...“
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Mit dem Linuxkernel kenne ich mich nicht so gut aus.
Ich kann nur einen eigenen Kernel kompilieren. Das ist nicht schwierig.
Bei Linux laufen alle Treiber und Netzwerkprotokolle direkt im Kernel.
Manche Informatiker halten so einen monolitischen kernel oder modularisierten Kernel für überholt, weil im Prinzip der Kernel nur ein großes Programm ist.
Tanenbaum meint , in so einem Kernel fehlt eine Struktur und der Programmcode wäre nicht leicht zu warten.
Wenn ein Treiber nicht richtig funktioniert, dann hängt sich gleich der ganze Kernel auf.
Das ist auch ein Grund warum ich einen eigenen Kernel kompiliere und alle unnötigen Treiber entferne.
Manchmal funktioniert auch die RAMDISK nicht richtig, in die alle Kernelmodule des Standardkernels geladen werden.

Auf der anderen Seite funktionieren die Microkernel auch nicht richtig. Bei einem Microkernel laufen die Treiber im Userspace, also im Speicherbereich wo die normalen Programme laufen.

Das Problem ist dabei, das ein Treiber dann keinen Zugriff auf die Hardware bekommt und der Prozessor erst in den Kernelmode umgeschaltet werden muß, damit der Treiber Zugriff auf die Hardware bekommt.
Dieses andaurnde Umschalten zwischen Kernelmod und Protected Mode des Prozessors kostet angeblich eine Menge Rechenzeit und macht einen Microkernel langsam.

Bei Windows wird aus diesem Grund auch ein Hybridkernel verwendet, bei dem ein Teil der Treiber auch im Kernel läuft und ein anderer Teil im Userspace.

Linus Torwalds hält nicht viel von solchen Microkernel. Der Linuxkernel würde aus 50 Modulen (ist das richtig? ) bestehen und die Interaktion dieser Module würde nur schwer zu programmieren sein.

Wenn man unter Linux einen Treiber installieren will, muß man immer so eine Kernelschnittstelle kompilieren, über die ein Treiber in den Kernel geladen wird. Das ist ein wenig umständlicher als unter Windows und man braucht den Programmcode des Treibers.

Oder was meinst du ?

Debian GNU/Linux https://www.debian.org/index.de.html
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Xdata KarstenW „Mit dem Linuxkernel kenne ich mich nicht so gut aus. Ich kann nur einen eigenen...“
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Na es gab vor kurzem eine Diskussion, bei einem Bekannten von mir.
Er besucht ab und zu eine linux-user Gruppe.

Dort gab es eine Diskussion ob das neue ZFS Dateisystem auch für Linux gut wäre.

Jemand antwortete etwa , -- Das willst du nicht wenn es nicht im Kernel ist.

Danach wohl eine Diskussion über verschiedene Kernelarten.


Kernelkompilieren ist schon schwer.

Habe jetzt -- mit Hilfe, einen Kernel für meinen AMD 600 Slot.

Bei dem Ersten hat irgendwie USB nicht mehr funktioniert.

Ist aber schon gut wenn man optimieren kann.


Easys ,ein Slackware-linux ,läßt sich
recht gut mit dem Kernel der Suse 10.2 CD booten .

Diese Distribution hat wohl sehr kompatible Module.

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KarstenW Xdata „Na es gab vor kurzem eine Diskussion, bei einem Bekannten von mir. Er besucht ab...“
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Ich kenne dieses Dateisystem nicht, aber wie schon gesagt wenn man Treiber programmiert die im Userspace laufen, hat man das Problem das der Prozessor erst in den Kernelmode umgeschaltet werden muß, damit der Treiber Zugriff auf die Hardware bekommt. Danach muß der Prozessor wieder in den Protected Mode umgeschaltet werden, weil alle normalen Programme in diesem Modus des Prozessor laufen.
Linus Torwals hält nichts von Treibern im Userspace.
Ich kann da mit meinen Kenntnissen nicht mitreden.

Die Kernelmodule vom Linuxkernel sind Erweiterungen des Kernels , die zur Laufzeit nachgeladen werden. Man sagt dazu kompilierte Objectdateien.
Diese Kernelmodule werden in den Speicher geladen (modprobe Befehl) und dann mit dem übrigen Kernel verlinkt.
Dadurch wird der Linuxkernel sehr flexibel und der normale Anwender kann auch einen Treiber nachinstallieren, ohne den übrigen Programmcode des Kernels anpassen zu müssen.

Die Module eines Microkernels sind keine kompilierten Objectdateien und laufen im Userspace. Die Module kommunizieren untereinander über Nachrichten oder Botschaften. Der Microkernel managt diese Kommunikation.
In gewisser Weise ist ein Microkernel schon ein Fortschritt, da die alten Unixsysteme von AT&T und alle anderen Derivate monolitische Kernel hatten.
Diese alten Kernel waren nicht modularisiert wie der Linuxkernel.

Mehr weiß ich nicht.

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