Warum eigentlich "Freiwillige Ausreise" und nicht "BenQ", "Siemens" oder "Kleinfeld"?
Das sind doch drei Ausdrücke mit denen zig Tausende in Deutschland, gerade zur Jahreswende, viel mehr anfangen können.
Zwei Firmen, die knapp 2000 Menschen in die Arbeitslosigkeit mit anschließender "Sicherheitsverwahrung" in Hartz IV übergeben. Und ausgeheckt hat das Ganze mein dritter Vorschlag für das Unwort des Jahres, und damit natürlich mein ganz persönlicher Favorit, (Kläuschen) "Kleinfeld" und Konsorten. Solch vorausschauendes Planen sollte doch in irgendeiner Form honoriert werden.
Warum zeichnet man nicht solch "nobles und ehrenwertes" Gebahren aus, hat es doch viel mehr Einfluss auf unsere gesamte Gesellschaft?
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Mein Favorit der letzten Jahre ist und bleibt: Sozialneid.
Ein furchbares Wort, dass immer dann Verwendung findet, wenn begüterten Menschen die Argumente ausgehen.
Verwender dieses Wortes sind häufig der festen Überzeugung, dass Armut kein gesellschaftliches Problem sei, sondern eine mentale Störung des Betroffenen - alles quasi nur eine Frage der richtigen oder falschen inneren Haltung des Klagenden.
Ungerecht, zynisch und asozial.
Bean
