Linux 14.981 Themen, 106.344 Beiträge

Schnelle Frage

OWausK / 14 Antworten / Flachansicht Nickles

Gerade mit Ubuntu hier - netter Eindruck, aber:

Wieso wird im Firefox alles in einer fürchterlich hässlichen Schrftart dargestellt?

Also anders als im FF unter XP...

Nicht die Probleme die wir haben belasten uns, sondern die Gedanken, die wir uns darüber machen!
bei Antwort benachrichtigen
Danke @all! OWausK
@Karsten OWausK
/var OWausK
KarstenW OWausK „/var“
Optionen

Ich habe hier einen AMD K6 500 MHz und eine 40 GigaByte Festplatte, mit Debian testing (Ubuntu baut auf Debian testing auf)
Windows 2000 ist nur noch für Notfälle auf einer primären Partition mit 5GigaByte installiert .
Dann habe ich nur eine swap -Partition 500 MByte (250 MByte RAM), eine /var Partition mit 2 GIgaByte und der Rest ist für /.

Die Partitionierung ist eher für den Serverbereich wichtig um die Stabilität zu erhöhen. Man kann dann auch auf den Partitionen unterschiedliche dateisystem installieren und die Vorteile der einzelnen dateisysteme kombinieren.Das braucht man aber nicht unbedingt im Desktopbereich. Wenn du /home nicht auf eine eigene Partition installierst, mußt du eben öfter mal mit dem befehl "df" den freien Festplattenspeicher kontrollieren.
Bei einer 40 Gigabyte Festplatte im Heimbereich reichen auch swap, "/" und die /var Partition (Schutz vor zu großen Logdateien).
Das sind alles Erfahrungswerte. Da kann man keine Empfehlungen sagen.

/usr ist ein Unterverzeichnis in dem sehr viele Linuxprogramme installiert werden. Für einen Desktoprechner brauchst du /usr nicht auf eine eigene Partition legen.
Externe Programme werden unter /usr/local/bin installiert. Programme für den Grafikmodus sind in /usr/X11R6/bin und in /usr/bin.
Also unter /usr werden sehr viele Linuxprogramme installiert.

Linux kann man von logischen als auch von primären Partitionen booten. Du mußt also das Wurzelverzeichnis "/" nicht unbedingt auf eine primäre Partition llegen.
Du verwechselst wahrscheinlich das Verzeichnis /root mit dem Wurzelverzeichnis "/". Das Wurzelverzeichnis liegt auf der root-Partition.
Jedoch ist das Verzeichnis /root das Verzeichnis, in dem der Adminstrator "root" seine persöhnlichen Dateien ablegt. Die "normalen" Benutzer legen ihre persöhnlichen Dateien in einem Unterverzeichnis von "/home" ab. /home kann auch auf einer eigenen Partition liegen, mache ich aber meist nicht, weil ich mich immer wieder verschätzt habe. Im Serverbereich ist /home meist auf einer eigenen Festplatte installiert.

Ich würde an deiner Stelle es so machen:

Da du 1 Gigabyte RAM hast, würde ich zuerst eine swap Partition mit 2 Gigabyte anlegen (Partitionen die am äußeren Rand der Festplatte sind, werden meist schneller gelesen), Dann würde ich eine /var Partition machen , die 2 oder 3 Gigabyte groß ist. Ubuntu speichert die Programme erst in einem Unterverzeichnis in /var ab, bevor sie installiert werden.
Den Rest würde ich als Wurzelverzeichnis "/" (root-Partition und nicht das Verzeichnis /root !!!) nutzen. Wenn andere user im System angemeldet werden , kannst du /home auf eine eigene Partition legen. Ich kann aber nicht abschätzen , wie groß sie sein muß. Deshalb würde ich vorschlagen /home als normales Unterverzeichnis in "/" zu installieren.

Du kannst alle Linuxpartitionen als logische Partitionen anlegen. Bei Linux ist das völlig egal.

Wenn Windows XP im Netzwerk auf ein Linuxverzeichnis zugreifen soll, dann mußt du unter Linux einen Fileserver einrichten und die Datei /etc/export für die Verzeichnisfreigaben editieren.
Linux verwendet das NFS Netzwerkdateisystem (ursprünglich von Sun Microsystems entwickelt) für Verzeichnisfreigaben, Windows XP verwendet CIFS (Nachfolger von smb) für Verzeichnisfreigaben im Netzwerk.
Das Dateisystem , was auf der Festplatte ist, spielt im Netzwerk keine Rolle. Für Dateifreigaben haben netzwerke ihre eigenen "Dateisysteme" und Protokolle.

Du mußt dann die SFU3.5 von Microsft unter Windows XP installieren, um auf Linuxfreigaben zugreifen zu können:

http://www.microsoft.com/technet/interopmigration/unix/sfu/default.mspx

Du kannst aber auch Samba unter Linux installieren, um Linuxfreigaben für Windowsrechner zu exportieren.

"Ich brauche doch mindestens eine Partition in FAT32, damit XP im LAN darauf zugreifen kann, oder nicht?
Oder kann XP auf ext3 zugreifen?"

Im Netzwerk spielt es keine Rolle, welches Dateisystem auf der Festplatte installiert ist. FAT32 brauchst du nur, um Daten zwischen Linux- und Windowspartitionen auf der gleichen Festplatte auszutauschen. Momentan funktioniert nur der lesende Zugriff auf Windows NTFS Partitionen unter Linux.
Bei FAT32 funktioniert auch der schreibende Zugriff von Linux aus.


Debian GNU/Linux https://www.debian.org/index.de.html
bei Antwort benachrichtigen
@Karsten OWausK