Gerade mit Ubuntu hier - netter Eindruck, aber:
Wieso wird im Firefox alles in einer fürchterlich hässlichen Schrftart dargestellt?
Also anders als im FF unter XP...
Linux 15.009 Themen, 106.826 Beiträge
Linux verwendet ein sehr funktionelles Verzeichnissystem, welches auch standardisiert ist.
Wenn ein Programm installiert wird (durch apt-get install oder dpkg -i Paket oder auch im Grafikmodus durch synaptic) , dann werden die Dateien auf die jeweiligen Verzeichnisse aufgeteilt. Programmdateien werden in ein bin -Verzeichnis kopiert, Dokumentationsdateien werden unter /usr/share/doc installiert und die Konfigurationsdateien kommen meist nach /etc.
Wenn du nur einen Desktoprechner hast, reicht es vielleicht zu, eine /root-Partition und eine swap Partition zu machen.
Man kann immer bei Linux entscheiden, ob man ein bestimmtes Verzeichnis wie /home auf eine eigene Partition legt (dann ist /home ein Mountpoint der in der Datei /etc/fstab eingetragen ist) oder ob es ein normales Unterverzeichnis im Wurzelverzeichnis "/" sein soll. Das ist vor allem im Serverbereich notwendig. Linux soll nicht nur im Desktopbereich gut laufen , sondern auch im Serverbereich (Internetserver beispielsweise).
Der Sinn der Partitionierung ist einmal, das die Fragmentierung der Dateien nicht bis in die root-Partition kommen soll und dann soll auch noch verhindert werden, das die Festplatte volläuft und dann das ganze System stehenbleibt, wenn der Kernel nicht mehr auf die Festplatte schreiben kann.
Ich mache meist eine swap-Partition (2 x oder 3x RAM Größe) , eine /var-Partition und natürlich das Wurzelverzeichnis "/" (root-Partition).
Wenn mehrere Leute sich den Rechner teilen, kann man auch noch /home auf eine eigene Partition legen.
Die /var Partition verhindert im Fehlerfall eine Vollaufen der Festplatte durch gigabyte große Logdateien. /var mache ich immer 3 Gigabyte groß.
Wenn du neu bei Linux bist reicht es eventuell aus nur eine /-Partition , eine swap Partition und noch eine /var Partition zu machen.
Man kann meist schlecht am Anfang abschätzen wie groß die Partitionen sein müssen. Der Acronis Disk Director kann ext3 und Reiserfile Partitionen sehr gut in der Größe verändern.
