Der tiefere Sinn der Ein-Mann-KG ist, dass man ohne größere Komplikationen weitere Gesellschafter aufnehmen kann - sog. Kommanditisten -, um die Kapitalbasis zu verbreitern. Diese Kommanditisten haben aber keinerlei Mitspracherecht. Bei einer GmbH könnte man zwar auch weitere Gesellschafter aufnehmen, die hätten aber viel Mitspracherecht, so dass bei einer GmbH mit vielen Gesellschaftern alsbald viele Köche den Brei verderben würden. Und bei einer "reinen" KG - also ohne GmbH als Vollhafter - hätte man wiederum den schwarzen Peter der persönlichen Haftung...
> Und LTD ist ja noch besser als GmbH ;)
Sagen wir mal so: Des einen Freud, des andern Leid... ist natürlich verlockend, mit nur einem englischen Pfung - also grade mal 1 Euro fuffzig - eine Gesellschaft ohne persönliche Haftung gründen zu können, nur - das wissen natürlich auch die tatsächlichen und potenziellen Geschäftspartner. Kreditwürdig ist man damit nicht, muss überall mit Vorkasse zahlen, die Banken gucken einen auch eher skeptisch an - muss man sich gut überlegen. Bei einer GmbH sind ja wenigstens noch 25.000 € "zu holen", wenn der Gläubiger schnell genug ist ;-)
CU
Olaf