1) In Baden-Würtenberg will die CDU - entgegen der Ankündigungen auch bei Bafög-Empfängern kassieren.
"So vereinbarten es CDU und FDP auch Mitte Juni: "Bafög-Empfänger entrichten kein Studienentgelt", heißt es wörtlich auf Seite 67 des Koalitionsvertrages." Das war einmal.
2) Nicht alles Geld wird an die Unis gehen. Ausfallfonds müssen bedient werden.
3) Ob Geld zurückgezahlt wird, wenn das Lehrangebot nicht für zügiges Studieren hinlangt...darüber wird diskutiert, es ist nix geregelt.
4) Es ist mit mehr Bürokratie und mit Prozessen zu rechnen.
Schein und Sein einer neoliberalen Reform:
www.spiegel.de/unispiegel/geld/0,1518,druck-373546,00.html
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Das möchte ich sehen ... Studiere mal an der Uni Karlsruhe Informatik. Es war zumindest in den Übungsstunden Pflicht anwesend zu sein. Es wurde aufgrund der abgegebenen Übungsaufgaben eine Verteilung der zur Klausur notwendigen Scheine vorgenommen. Wer 1x weniger als 75 Prozent der Punkte erreichte hat keinen Schein bekommen. Durchfallquote war 1989 auch bei 75 Prozent.
Wenn Du in alle Vorlesungen gegangen bist bist Du an zwei Tagen die Woche erst um 20 Uhr aus der Uni gekommen. Dann noch insgesamt 5 Übungsblätter (mit obigen Bedingungen/Lineare Algebra, Analysis, Informatik, ... ) pro Woche abzugeben. Dann sollst Du noch arbeiten gehen? Bei 75 Prozent Durchfallquote hattest Du kaum eine Chance wenn Du nebenher arbeitest (außer Du bist ein kleines Genie). Von 701 Neuanfängern sind 200 ins Hauptdiplom (nach spätestens 6 Semestern)gekommen.
Nebenher ein Abendstudium zu machen ist ganz was anderes... (ich kenne beides).
Gruß, Henning
