Leute,heute bin ich einen großen Schritt weitergekommen!Ich habe einen 2600er organisiert,der jetzt mit 215x12,5 läuft bei mickrigen 1,825 Volt eingestellt aufm Soltek,hab jetzt auch schon 1/2 Std.Moorhuhn gespielt,ohne Absturz.Die Coretemp. beträgt 46 Grad(Luftkühlung).Er ist aus 70 CPU der schnellste!! Der Mann,von dem ich ihn kaufte,kam auf knapp 2,9GHz mit Wakü.Na,was sagt ihr jetzt?Was hier jetzt noch fehlt,ist eine Prometeia.Wird aber noch n paar Tage dauern....die CPU hab ich jedenfalls schon.Ich frag mich folgendes:Wo würde der Japaner mit seinem 3,5GHz Athlon XP liegen,wenn er auf deutschen OC-Sites,wo ja laut Nachtwanderer der XP chancenlos ist,mitmachen würde.Laut Dreisatz käme er im PCmark 2002 auf 10500 CPU-Punkte.Was sagt ihr dazu?
PC-Selbstbau, Reparatur, Optimierung 11.450 Themen, 79.361 Beiträge
Nachtrag: gerade weil ich Ingenieur bin, finde ich den Ansatz so fatal. "Schneller, höher, weiter" in allen Ehren, aber es geht darum nur in der Forschung. Oder wie würdest du es finden, wenn BMW im neuen 1'er ein 400 PS Motor verbauen würde, der bei 30 Grad Aussentemperatur zu explodieren droht - weil sie die Leistung zwar aus 1 Liter Hubraum gewinnen konnten, allerdings nicht zuverlässig.
Validierung von Ergebnissen ist das A und O. Ohne kommt bei uns in Deutschland kein Produkt auf den Markt. Selbst Wissenschaftler stellen nicht wild Thesen auf, ohne diese ausgiebig auf ihre Haltbarkeit (=Stabilität) getestet zu haben.
Bezeichne dich also als OC-Forscher und ich bin zufrieden. ;-)
Praxisnah werden solche Ergebnisse aber erst durch Zertifizier oder Validier-Verfahren (in diesem Fall prime).
Schön, dass dein Prozessor mit dem genannten Takt läuft. Ja "läuft". Was ist das eigentlich? Für dich "läuft" er scheinbar, wenn du einmal benchen konntest und ein paar Zahlen dabei herauskamen. Dann behaupte ich aber: ein übertakteter Prozessor läuft bereits, sobald die Speichermeldung des BIOS kommt.
Das kann's halt nicht sein. Deswegen muß eine Referenz für die Stabilität her - prime.
Es ist selbst für's blanke OC doch nicht maßgebend, ob man ein Benchmark durchlaufen konnte. Das wäre Irrsinn, viele Benchmarks laufen viel zu kurz, ein Fehler könnte ausserhalb dieses Zeitfensters auftreten, sprich, vielleicht hast du ja nur Glück gehabt. Wozu brauchst du dann überhaupt ein Benchmark? Takte deinen Prozessor auf das höchste Maß, das noch boot-bar ist. Schalte den Rechner ab, rechne mit Dreisatz die zu erwartende Punkte aus mit einer Unschärfe von meinetwegen 3-5% und schon hast du dein Benchmark. Überspitzt, ich geb's ja zu, aber darauf läuft's doch hinaus...
