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Doppel-Sockel: ASRock-Board für Sockel-754 und -939

Olaf19 / 5 Antworten / Flachansicht Nickles

Hallo zusammen!

ASRock hat ein neues Mainboard vorgestellt, dass sowohl für "ältere" als auch für neue Athlon-64-CPUs geeignet sein soll:

http://www.golem.de/0406/31586.html

Das Board hat übrigens 4 Steckplätze für DDR-400-Module - schön, aber diese sind den Sockeln "paarweise" zugeordnet, so dass man effektiv doch nur zwei RAM-Module nutzen kann. Angesichts der heute üblichen Modulgrößen mag das noch in Ordnung gehen.

Kann eine Koexistenz von zwei Sockeln auf einem Board eigentlich grundsätzlich zuverlässig funktionieren - gibt es da irgend welche Erfahrungsberichte aus der Vergangenheit? Oder ist es das 1. derartige Board überhaupt? Alleine der erhöhte Platzbedarf durch den zweiten Sockel würde mich schon stutzig machen. Dann muss ja zwangsläufig irgendwo anders gespart werden.

Was haltet ihr grundsätzlich von solchen Boards, abgesehen davon dass ASRock mit einem Billigschrott-Image zu kämpfen hat?

CU
Olaf

Die Welt ist ein Jammertal ohne Musik. Doch zum Glueck gab es Bach, Beethoven, Haendel und Goethe (Helge Schneider)
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Olaf19 Nachtrag zu: „Doppel-Sockel: ASRock-Board für Sockel-754 und -939“
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@towa, Ja - an die Mulitprozessorboards musste ich natürlich auch sofort denken. Aber das Prinzip ist doch noch ein etwas anderes - während dort zwei absolut identische CPUs am Werkeln sein müssen (noch strenger als bei Festplatten im Raid-Verbund), geht es hier darum, zwei abweichende Architekturen unter einen Hut zu bringen, wobei immer nur eine zur Zeit genutzt werden kann. Da habe ich mich schon gefragt, ob das gut gehen kann.

@Bavarius, sehr informativ und lesenswert - wieder mal, wie so oft :-D Vielen Dank!

CU
Olaf

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