Endlich, endlich, endlich ist es geschafft.
Der Aufsteiger der Herzen ist da wo er seit einiger Zeit hingehört.
Wir sind nur ein Karnevalsverein, Karnevalsverein, Karnevalsverein.
Football \'s coming home.
05er, mehr kann ein Mensch kaum werden.
Mainz 05: Let me entertain you.
Die Liga ahnt ja garnicht, was auf sie zu kommt. Jetzt geht die Post erst richtig ab. Das war alles in allem gesehen eines der schönsten Fußballwochenenden:
- Kaiserslautern nicht abgestiegen
- Bochum und nicht Dortmund oder Schalke im UEFA-Pokal
- Mainz raus aus der zweiten und ab in die erste Liga
- Bayern ohne Titel (nicht am Schönsten, aber mit am erfreulichsten!)
Glückliches Mainz!
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Ja Olaf so war es so ist es!
aber auch:
1994 - Vize-Pokalsieger
Am 14. Mai 1994 hatte Rot-Weiss Essen die große Chance, seinen Erfolg aus dem Jahr 1953 zu wiederholen. Nach dem Lizenzentzug und dem damit verbundenen Abstieg in die Regionalliga, zeigten die Essener gerade im DFB-Pokal eine herausragende Leistung. Eine Trotzreaktion? Der Essener Siegeszug begann in der zweiten Hauptrunde des DFB-Pokals. Gegen den 1.FC Bocholt gewann Rot-Weiss Essen mit 3:2, danach folgte ein knapper 3:2-Sieg gegen den FC St. Pauli, der erst in der Verlängerung Möglich wurde. Im Achtelfinale bezwangen die Essener dann den Nachbarn MSV Duisburg mit 4:2. Zittern mussten die Rot-Weissen im Viertelfinale. Beim FC Carl-Zeiss Jena stand es nach 90 Minuten 0:0. Auch die Verlängerung brachte keine Entscheidung, also kam es zum Elfmeterschießen, das Essen aber mit 6:5 für sich entscheiden konnte. Im Halbfinale wurde dann auf dem schneebedecktem Rasen an der Hafenstrasse Tennis Borussia Berlin mit 2:0 geschlagen. Damit war der Weg frei für das Finale in Berlin. Gegner und haushoher Favorit war der Bundesligist SV Werder Bremen. Die Stimmung im mit 78.000 Zuschauern ausverkauften Berliner Olympiastadion war großartig und die Zuschauer bekamen ein spannendes Spiel zu sehen. Bremen bestimmt die erste Halbzeit und ging mit einer verdienten 2:0 Führung durch Beiersdorfer (17.) und Herzog (38.) in die zweite Hälfte. Nach der Halbzeit drehten die Essener groß auf und "stürzten die Bremer von einer Verlegenheit in die andere" (Otto Rehhagel). Rot-Weiss Essen hatte nun ganz kurz vor dem Sturz in die Drittklassigkeit, noch einmal die Chance, einen großen sportlichen Erfolg zu feiern. "Wir wollten dem DFB zeigen, dass so eine Mannschaft in den Profifußball gehört", erklärte Essens Libero und Kapitän Ingo Pickenäcker. Der DFB hatte den Essenern die Lizenz entzogen "und die Spieler müssen nun für die Fehler des Vorstandes büßen", so Oliver Grein. Und damit das Leiden nicht einseitig blieb, mussten in der zweiten Hälfte die Bremer für den Frust der Essener büßen. In der 50. Minute nutze Bangoura einen Fehler von Bernd Hobsch zum 1:2 Anschlusstreffer. Von da an bestimmte Rot-Weiss Essen das Geschehen im Mittelfeld und demonstrierte enormen Kampfgeist. Immer wieder sorgten Distanzschüsse für Gefahr. "Da haben wir sie glatt an die Wand gespielt", war die Meinung von Trainer Wolfgang Frank. In der 88. Spielminute wurde Torwart Frank Kurth von Wolters umspielt, doch seinen Torschuss konnte Roman Geschlecht an den Pfosten abwehren - mit der Hand. So hieß es zwei Minuten vor dem Ende Frank Kurth gegen Wynton Rufer. Der Neuseeländer ließ Frank Kurth aber keine Chance und verwandelte zum entscheidenden 3:1 für Werder Bremen. Nach dem Spiel wurden die Essener dann von ihren Fans mit "Wir sind stolz auf unser Team"-Gesängen wie ein Sieger verabschiedet
ich vergesse nie die berechtigten Rufe im Finale:
"wir scheißen auf den DFB" der recht gut im Fernsehen zu hören war..
ansonsten war beim DFB-Pokal der Sohn meines Lieblings live als Jugendspieler bei RWE am Rand dabei (hat der sich gefreut)
;~))
P.S. der Mario Basler hat auch für RWE gespielt..
achja der Otto Rehhagel u. Jenz Lehmann kommen auch aus Essen, Bierhof hauch..
