Heute abend (Freitag) war Kino angesagt. Van Helsing. Oh Mann, nach 10 Minuten wäre ich gern gegangen, meine Tochter verdrehte nur noch die Augen, wegen dieses Schwachsinns, mein Mann hat tapfer durchgehalten, und die Drohung "der Film hat Überlange" von der Kartenverkäuferin wurde nach ca. 1,5 Stunden zur echten Qual. Muß ich diesen Schwachsinn echt noch so lange durchhalten? Nach 2 Stunden war zum Glück Schluß, wir haben uns nur noch gewünscht, doch zu Hause geblieben zu sein, und auf Super-RTL "Goofy" geguckt zu haben.
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Ich verstehe den geistigen Dünnpfiff dieser engstirnigen, ewig gestrigen Kritiker in keinster Weise...
Paradebeispiel postmoderner Plünderung und Vergewaltigung klassischer Literatur- und Filmstoffe...
Alle Figuren sind frei erfundene, ersponnene Figuren und Wesen - warum darf man eine verrückte und unmögliche Geschichte nicht noch verrückter und unmöglicher weiterspinnen???
"..kredenzt uns nun der Mumien-Stephen als neuen Negativ-Rekord hirnverbrannter Drehbuch- Nichteinfälle, grottiger Special-Effects und völlig sinnloser Budgetvergeudung den Monster Killer Van Helsing als komplett unverdauliche Mischung aus Blade 2, seinem eigenen Mumien- Sequel und ausgerechnet Len Wisemans prinzipiell gelungenem Werwolf-Opus Underworld.
Ich frage mich, hat der überhaupt einen dieser Filme gesehen???
Ich habe alle diese Filme gesehen und muss sagen, dass Blade2 wirklich volle Kanne Abtritt war. Underworld war sehr gut, lief aber grottenschlecht in den Kinos.
Beim besten Willen kann ich keinerlei grosse Gemeinsamkeiten aller dieser Filme mit Van Helsing erkennen - in meinen Augen ist auch dieser Kritiker nur ein "Dummschwaller".
Wenn es einen Preis für das peinlichste, hirnrissigste und inhaltsleerste Drehbuch gäbe, Stephen Sommers hätte ihn sicher: Was er dem Zuschauer als Story-Kompott mit den drei bekanntesten Ungeheuern aus den Tiefen des Universal-Archivs zumutet, spottet jeglicher noch so wohlwollender Beschreibung. [...]
Da nicht einmal der rudimentäre Ansatz einer auch nur halbwegs zusammenhängenden Handlung (von Logik mal ganz zu schweigen) zu erkennen ist, schwingt Stephen Sommers in noch gnadenloserer Effektehascherei als im Mumien-Sequel den CGI-Hammer, um mit der Vorhersehbarkeit einer ZDF-„Traumschiff“-Episode, der Zuverlässigkeit eines Metronoms und dem Spannungsgehalt einer Partie Sackhüpfen auf einem durchschnittlichen Kindergeburtstag Explosionen, Monster und Mutanten abzuliefern
Hehe, ich will einen Action-Horror-Abenteuer-Film sehen und keine anspruchsvolle Romanverfilmung... Wenn man klassische Musik hören will, dann sollte man sich nicht AC/DC anhören...
Auch diese Kritiker haben das Thema verfehlt - sie messen mit den falschen Maßstäben...
Sicher, der Anspruch dieser aus diversen cineastischen Monster-Mythen zusammengeklaubten Horror-Humoreske rangiert ohnehin nur auf dem Niveau einer handelsüblichen RTL-Vorabendserien-Folge. Aber wenigstens ein bisschen zum Lachen oder ein ganz klein wenig unterhaltsam hätte dieser minderbemittelte Clash of Monsters für ganz Arme doch wohl ausfallen können. Stattdessen tötet Stephen Sommers auch den wirklich letzten Rest von Popcorn-Atmosphäre mit einer alles lähmenden Lawine schrecklich künstlich aussehender Digitaltechnik. Alles geht unter in einer atemlosen Aneinanderreihung computergenerierter Tricksequenzen, in denen die Figuren zu reinen Stichwortgebern restlos sinnentleerter Dialogfetzen degradiert werden.
Das ist der einzige der mal seine Meinung vertändlich rüberbringt - klar meine Meinung ist es nicht. Ich hab bei diesem Film keine anspruchsvolle Romanverfilmung erwartet, sondern pure Action und Unterhaltung... Einfach nur Gehirn ausschalten und Kino-Kiffen...
Im Final Showdown wird „Van Helsing” unbeabsichtigt zu einem echten Lehrstück über die Vernichtung der Träume durch das multimediale Bombastkino: Alles zappelt, wabert, explodiert, zersplittert, zerplatzt oder zerfließt in Glibber und endet damit genau dort, wo jeder Versuch enden muss, das Außergewöhnliche der menschlichen Fantasie technisch reproduzieren zu wollen – eine Schreckensvision, die „Van Helsing“ ohne es zu wollen als treffsichere Analyse des eigenen Genres enthüllt.
Hää???
Bitte, kann mir jemand mal erklären, was dieser Kritiker da sagen will? Ich weiss nicht, irgendwie scheint das auch nur irgend so ein intellektueller Gehirnfurz zu sein - hauptsache irgendwas negatives geschwallt...
