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XP Installation von CD oder Diskette?

Edgar Rau / 13 Antworten / Flachansicht Nickles

Hallo an alle,


ich würde mal gerne von euch wissen, welche Methode zum installieren von XP eurer Meinung nach die bessere ist. Ich habe schon oft XP installiert, fast immer aus dem DOS-Modus heraus ( smartdrv ausführen und dann die winnt starten). Die Installationen waren immer sauber.


Teilt mir bitte eure Meinungen und Erfahrungen mit.


Edgar

Andylol Edgar Rau „XP Installation von CD oder Diskette?“
Optionen

Moin,
und


M O M E N T !!!!!!

"CD ist direkt bootfähig und bringt alles mit was benötigt wird"
--> Klasse: kennst Ihr auch das! (bei Fortschritt ca. 98%)-> Fehler: Die Datei "yxz" kann nicht gelesen werden?->Abbruch der Installation.
Ich ja, nicht nur bei XP :-(

"..installation über winnt.exe den unglaublichen nachteil hat, dass man keine unbeaufsichtigte installation ausführen kann (mit antwort-datei und so). "
--> Da irrst Du... Du mußt nur den richtigen (!) Befehl eingeben , dann geht auch das...genauso, wie bei jeder Netzwerkinstallation!!!

"Warum einfach, wenn es auch umständlich geht?"
--> Sehe ich genau so, King-Heinz... nur anders ;-)

Der einfachste Weg (auch resistent gegen CD-Lesefehler und Disk-Jockey-erei ist folgender):

1)Auf Festplatte einen Ordner anlegen (unter DOS oder wie auch immer), z.B. "wininstall"

2)in "wininstall" den Ordner "i386" von der CD kopieren (smartdrive macht das ganze erheblich schneller, gell Edgar ;-).

3)in den Ordner "wininstall" auf der Festplatte wechseln und von dort im Ordner "i386" die Datei winnt.exe starten [zu Dalei: hier kannst Du auch die Syntax für den unattended Modus angeben, bzw. den Speicherort der Antwortdatei-Diskette oder auch auf festplatte kopiert, no problem].

4) die Installation läuft dann immer glatt!, abseits jeglicher CD-Lesefehler

Anmerkung und weiterer Vorteil dieser Methode:
Windows "merkt" sich den Installationspfad...und sollten irgendwann einmal Dateien von der Windows-CD nötig sein: "Legen Sie die Windows-CD ein..." (und wenn der Ordner "wininstall" auf der Festplatte bleibt); ist ja bei heutigen Größen kein Problem mehr, nimmt sich das System die benötigten Dateien direkt aus diesem Ordner....was heißt: --> Diskjockey ade !!!!!!! (die CD brauchst Du dann nie mehr , außer Du willst bestimmte Features nachinstallieren, die auf der CD versteckt sind, aber das ist nur in den seltensten Fällen nötig!).

Und wenn einmal ein neues Servicepack aktuell wird: Klar, kann man ja jedesmal aufs Neue nach jeder Systemänderung neu aufspielen...... oder aber ganz einfach aus dem Ordner "wininstall" einen Slipstream-Ordner machen (funktioniert dann genauso wie eine Slipstream-CD mit dem neusten integrierten ServicePack-Dateien, nur das es die Rohlinge spart)!

Da kommt keine "laienhafte" CD-Installation nicht mit.... und bringt nur Vorteile, wenn man denn die paar hundert MB auf der Platte "verschmerzen" kann. :-)))

Und wenn auch mal das CD-ROM nach einem Systemabsturz nicht mehr ansprechbar ist: Die Install-Dateien schlummern dennoch (per z.B. DOS-Diskette immer ansprechbar) auf der Platte und sind immer bereit!

Nur eines sollte man bedenken:
Auf die Systempartition sollte man die "wininstall" lieber nicht packen..ist die nämlich hinüber wären es auch die Install-dateien....aber wer heutzutage nicht mehrere Partitionen einrichtet (davon eine unter FAT, um z.B. auch per Linux oder bei Bedarf per DOS/98-Bootdiskette darauf zuzugreifen) hat das Prinzip der verteilten datenhaltung ohnehin nicht vollständig verstanden.....und soll ruhig weiter auf die Stabilität seines CD-ROM -Treibers in Notfällen vertrauen ;-)))


Gruß
Andylol