Moin,
und
M O M E N T !!!!!!
"CD ist direkt bootfähig und bringt alles mit was benötigt wird"
--> Klasse: kennst Ihr auch das! (bei Fortschritt ca. 98%)-> Fehler: Die Datei "yxz" kann nicht gelesen werden?->Abbruch der Installation.
Ich ja, nicht nur bei XP :-(
"..installation über winnt.exe den unglaublichen nachteil hat, dass man keine unbeaufsichtigte installation ausführen kann (mit antwort-datei und so). "
--> Da irrst Du... Du mußt nur den richtigen (!) Befehl eingeben , dann geht auch das...genauso, wie bei jeder Netzwerkinstallation!!!
"Warum einfach, wenn es auch umständlich geht?"
--> Sehe ich genau so, King-Heinz... nur anders ;-)
Der einfachste Weg (auch resistent gegen CD-Lesefehler und Disk-Jockey-erei ist folgender):
1)Auf Festplatte einen Ordner anlegen (unter DOS oder wie auch immer), z.B. "wininstall"
2)in "wininstall" den Ordner "i386" von der CD kopieren (smartdrive macht das ganze erheblich schneller, gell Edgar ;-).
3)in den Ordner "wininstall" auf der Festplatte wechseln und von dort im Ordner "i386" die Datei winnt.exe starten [zu Dalei: hier kannst Du auch die Syntax für den unattended Modus angeben, bzw. den Speicherort der Antwortdatei-Diskette oder auch auf festplatte kopiert, no problem].
4) die Installation läuft dann immer glatt!, abseits jeglicher CD-Lesefehler
Anmerkung und weiterer Vorteil dieser Methode:
Windows "merkt" sich den Installationspfad...und sollten irgendwann einmal Dateien von der Windows-CD nötig sein: "Legen Sie die Windows-CD ein..." (und wenn der Ordner "wininstall" auf der Festplatte bleibt); ist ja bei heutigen Größen kein Problem mehr, nimmt sich das System die benötigten Dateien direkt aus diesem Ordner....was heißt: --> Diskjockey ade !!!!!!! (die CD brauchst Du dann nie mehr , außer Du willst bestimmte Features nachinstallieren, die auf der CD versteckt sind, aber das ist nur in den seltensten Fällen nötig!).
Und wenn einmal ein neues Servicepack aktuell wird: Klar, kann man ja jedesmal aufs Neue nach jeder Systemänderung neu aufspielen...... oder aber ganz einfach aus dem Ordner "wininstall" einen Slipstream-Ordner machen (funktioniert dann genauso wie eine Slipstream-CD mit dem neusten integrierten ServicePack-Dateien, nur das es die Rohlinge spart)!
Da kommt keine "laienhafte" CD-Installation nicht mit.... und bringt nur Vorteile, wenn man denn die paar hundert MB auf der Platte "verschmerzen" kann. :-)))
Und wenn auch mal das CD-ROM nach einem Systemabsturz nicht mehr ansprechbar ist: Die Install-Dateien schlummern dennoch (per z.B. DOS-Diskette immer ansprechbar) auf der Platte und sind immer bereit!
Nur eines sollte man bedenken:
Auf die Systempartition sollte man die "wininstall" lieber nicht packen..ist die nämlich hinüber wären es auch die Install-dateien....aber wer heutzutage nicht mehrere Partitionen einrichtet (davon eine unter FAT, um z.B. auch per Linux oder bei Bedarf per DOS/98-Bootdiskette darauf zuzugreifen) hat das Prinzip der verteilten datenhaltung ohnehin nicht vollständig verstanden.....und soll ruhig weiter auf die Stabilität seines CD-ROM -Treibers in Notfällen vertrauen ;-)))
Gruß
Andylol