Sorry, NANÜ aber da muss ich widersprechen.
4.) Linux ist und bleibt sicherer - ich kann dieses bescheuerte Pseudoargument, daß, wenn Linux weiter verbreitet sei, genauso mit Viren, Würmern und Trojaner zu kämpfen hätte wie M$, einfach nicht mehr hören...
Nehmen wir mal Sober.C - das ist ein halbwegs aktueller Virus (mehr ein Wurm) der sich durch genau eine Schwachstelle verbreitet. Den User.
Auch unter Windows sollte es sich mittlerweile herumgesprochen haben das man als Admin nicht mehr macht als nötig. Darum werden viele der "Neulinuxer" ebenfalls als root arbeiten (Linux ist ja sicher, da kann man das ja...) und gewöhnt sind sie das ja eh.
Mal angenommen Linux hat eine weitere Verbreitung und es kommt jemand auf die Idee ein Programm zu schreiben das u.a. im günstigsten Fall
#! /bin/sh
su
rm -rf /*
exit
aussieht, neuester Patch direkt von Linus Torvals, sofort einspielen, mega wichtig, einfach speichern, konsole öffnen und `sh dateiname` eintippen.... Wieviele Leute werden dann das Rootpasswort eingeben und sich wundern, evtl noch ein paar nette grafische Fenster, tolle Farben....
Viele Linux-Distributionen installieren Zeug das der normale Anwender nur sehr selten/garnicht braucht und die Updatebereitschaft ist unter Linux nicht viel höher als unter Windows vermute ich mal. Da die Software von Menschen geschrieben wird und diese Fehler machen kann ein anderer diese Fehler ausnutzen sofern sie nicht behoben sind.
Linux ist im Moment sicher, aber ich glaube es reizt schon alleine die "Virenprogrammier Ehre" den ersten ernstzunehmenden Virus für Linux/Unix/nicht-Windows geschrieben zu haben. Irgendwann ists dann soweit. Wenn du das Wörtchen "bleibt" zurück nimmst stimme ich dir schon ehr zu. ;-)