Ich hab hier ein paar Lochstreifen rumliegen. Nicht lang (ca. 1m), aber ich würde doch gerne mal versuchen die Dinger auszulesen! Mit was für einer Codierung geschah das damals? Sind das Binärcodes? Es sind nämlich exakt 8 mögliche Löcher nebeneinander.
Gruß Green
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Beides.
Stell dir vor, du wuerdest programmieren. Statt den (Assembler)Quelltext auf Festplatte (gabet ja zu der zeit nich) zu speichern, wurde der halt in Papier gestanzt.
Aber auch daten wurden Da rein gestanzt - also zum Bleistift die Kundendatei statt auf Platte auf Lochstreifen.
Uebrigens wurden die Lochstreifen auch bei Fernschreibern eingesetzt. WEnn du jemandem per Fernschreiber eine nachricht zukommenlassen wolltest, ging das so:
zuerst den Text der Nachricht ganz normal (ohne Verbindung, heute wuerden wir sagen "offline") auf der Tastatur tippen - dabei den Stanzer mitlaufen lassen und schoen darauf achten, dass man sich nicht vertippt ;-)
Anschliessend den Lochstreifen in den leser einlegen, Verbindung aufbauen und Lesevorgang starten...
Volker "neanderix"
der selber noch per Fernschreiber uebrmittelt hat. (In der -ausbildung 84-87, und im Beruf 89)
