Ich hab hier ein paar Lochstreifen rumliegen. Nicht lang (ca. 1m), aber ich würde doch gerne mal versuchen die Dinger auszulesen! Mit was für einer Codierung geschah das damals? Sind das Binärcodes? Es sind nämlich exakt 8 mögliche Löcher nebeneinander.
Gruß Green
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Genau. Eine "Zeile" ist genau ein Byte und damit ein Zeichen. Soweit ich mich erinnere, war die Transportlochung nicht mittig, so daß eine eindeutige "Leserichtung" für den Lochstreifentransport vorgegeben war. Dazu kam eine Abreißvorrichtung bei der Erstellung, die eine "Pfeilspitze" für den Anfang und äquivalent eine "Pfeilkerbe" für das Ende des Lochstreifens erzeugte. Wie die Aufteilung in Leserichtung und damit die Lage des 2 hoch 0 Bit ist, weiß ich allerdings nicht mehr. Im Studium haben wir kleine Assemblerprogramme erstellt und dann mit der Lochstreifenmaschine gestanzt. Damit sind wir dann an den Rechner gezogen und haben gehofft, daß der Rechner auch die Ergebnisse liefert, die wir erhofften. Das ist jetzt aber 20 Jahre her.
