meine erfahrungen im pc bereich fangen an etwas moos zu bilden, trotzdem will ich mir demnächst einen rechner zusammenbauen. kernstück soll ein VIA C3 prozessor (800-1000MHz) sein und zwar nicht wegen seiner (schlechten) performance sondern wegen dem fakt, dass er sehr wenig verlustwärme (hitze) produziert.... als mainboard dazu hätte ich ja liebend gerne den legendären BX chipsatz in form eines abit bx 133 aber ich könnte mich auch an das abit bp6 gewöhnen (falls mir später doch mal der sinn nach ein wenig mehr performance steht:-) was soll das ganze...? nunja, seine hauptaufgabe ist stabilität, vor hitzeentwicklung ---> soll annähernd lautlos laufen..., hauptsächlich grosse mengen daten speichern (raid...) und als lernplattform in sachen alternative betriebssysteme dienen ! was er nicht soll: rumprotzen, wie toll er ist, testplattform für overclockinggeschichten sein, spielemaschine darstellen (er wird definitiv nie eins installiert bekommen, da eine matrox G200/400/450 zum einsatz kommt ---> signalreinheit am eizo monitor...) usw, ....kann ich den C3 auf diesen boards zum laufen bekommen ? falls dies nicht der fall sein sollte (z.bsp. wegen dem core) welches superstabile board (nicht 815 solano basierend) würdet ihr mir empfehlen???????
danke für die mühe
kannixx
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Hi !
Die flotten Celerons der Gigahertz-Klasse gibt es in zwei Versionen, nämlich den älteren Coppermine im FC-PGA-Design [ 1000 und 1100 MHZ ] und den moderneren Tualatin im FC-PGA2-Layout [ von 1000 bis 1400 MHZ ]. Ein CUBX ist offiziell für die Coppermines geeigent, da mußt Du überhaupt nichts besonderes beachten, einfach den Prozzi reinstopfen und den Kühler druffmachen, fertig.
Beim Tualatin sieht die Sache ganz anders aus, denn hier wurde nicht nur die Pinbelegung, sondern auch noch das Busprotokoll leicht abgeändert! Ein Tualatin hat zwar auch 370 Pins und passt rein mechanisch in den Sockel370 rein, aber wenn man dann die Kiste einchaltet, bleibt der Rechner scheinbar tot, weil die CPU wegen der geänderten Pinbelegung im Dauerreset bleibt. Für einen Tualatin benötigt man deswegen normalerweise ein neues Mainboard mit den speziell dafür tauglichen Chipsätzen von VIA, SIS oder der Intel i81x-Klasse, der legendäe BX-Chipsatz ist von offizieller Seite her nicht zum Betrieb eines Tualatins geeignet. Inzwischen gibt es aber von Powerleap einen entsprechnenden Tualatin-Adapter [ das ist so ne Art Zwischensockel ], womit man einen Tualatin auf dem CUBX [ und vielen anderen Brettern mit dem FC-PGA - Sockel ] zum laufen bringen kann. Allerdings läßt sich Powerleap bzw. deren europäischer Handelspartner www.cpuUpgrade.com dieses kleine Bauteil relativ teuer bezahlen. Irgendein findiger Japaner hat sich diesen Adapter besorgt, penibel durchgemesen und daraus eine Anleitung erarbeitet, wie man einen Tualatin derart modifizieret, daß er auch ohne den sauteuren Powerleap-Adapter auf einem gscheiten BX-Board schön stabil laufen kann. Inzwischen wurde diese Methode etwas erweitert und so verfeinert, so daß man an Board und Prozzi keine bleibenden Schäden hinterlassen kann, trotz alledem birgt diese Arbeit eingewisses Risiko und sollte nur von halbwegs erfahrenen Bastlern eingesetzt werden.
Da Du ja nicht die maximale Performance benötigst und/oder Dich wahrscheinlich nicht auf kosmische Experimente einlassen willst, dürfest Du bei einem CUBX mit einem billigen Coppermine-Celli schon sehr glücklich werden. Schau einfach auf die Größe des L2-Caches, ein Coppermine-Celli hat immer 128 KB, ein Tualatin immer 256 KB L2-Cache. Die Angabe der Cachegröße ist immer auf der CPU aufgedruckt, wenn man sich den Prozzi vor dem Kauf nur einmal genau anschaut, kann man nix mehr verkehrt machen... ;-))
Mfg
DarkForce
