Muß ich insofern widersprechen, alsdaß bei einem rein analogen Gerätepark ggf. noch zusätzliche Kosten für Geräte anfallen könnten, um diese analogen am ISDN-Anschluß wieder benutzbar zu machen.
Auf ISDN sollte man nur umsteigen, wenn man die komfortablen ISDN-Telefonier-Schickimicki-Dingsbums-Sachen haben will. Für TDSL (also das von der Telekom bzw. T-Online) ist ein Übergang zu ISDN vollkommen überflüssig. Keine Vor- und keine Nachteile.
Beim analogen TDSL-Zugang ist der Telefonschluß während einer TDSL-Sitzung frei, man kann jemand anruifen bzw. anfaxen und man kann auch angerufen bzw. angefaxt werden, ohne die TDSL-Sitzung unterbrechen - sprich: kappen - zu müssen.
Bei anderen DSL-Providern ist allerdings ein schon vorhandener oder mit dem DSL-Antrag gleichzeitig abzuschließender Übergang zu ISDN Pflicht. Dort gilt "ohne ISDN kein DSL".
Nochwas: behalte die Kosten im Auge! Es surft sich mit der volumenunabhängigen Flatrate der T-Online zwar sehr entspannt, dann ist es völlig schnurzpiepe, wenn z.B. der neue 120MB SP3 für W2K zigmal hintereinander bei 99,9% abbricht und nochmal vollkommen von vorne neu begonnen werden muß, sowas kostet Dich keine Jota mehr. Allerdings: wenn Du wenig oder nicht (Ferien) internettest, kostet es genauso viel. Dazu obendrein noch die Kosten für Telefon und ggf. Fax obendrauf. So bist Du auch bei Null-Benutzung jeden Monat mit etwas über 50€ (analog) dabei.
DSL lohnt sich eigentlich nur, wenn man schon viel surft (oder vorhat, es von nun an zu tun) und bisher beim vorigen Provider schon Onlinekosten in etwa derselben 40€ oder höheren Beträgen angefallen ist (plus Telefonkosten). Für´s eMailen und Gelegenheitssurfen allein ist DSL zu teuer.
Allerdings gehört ein 1a funktionierender DSL-Zugang zu den Dingen, bei denen, wenn man sie hat, man sich wundert, wie man die ganze Zeit ohne einen solchen auskommen konnte.