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mit wieviel Arbeitsspeicher kann Windows 98SE umgehen???

djmst / 18 Antworten / Flachansicht Nickles

mit wieviel Arbeitsspeicher kann Windows 98SE umgehen??? Und mit wieviel Windows XP Home??? Wieviel Arbeitsspeicher ist sinnvoll??

pco Mrs. Software „pco ist mir eigentlich fast nur durch ziemlich unsinnige, um nicht zu sagen,...“
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>pco ist mir eigentlich fast nur durch ziemlich unsinnige, um nicht zu sagen, völlig haltlose Beiträge aufgefallen

Und was soll jemand von Deinem Beitrag halten.

>Und wenn es ein mce sagt, heißt das noch lange nicht, das er Recht hat, nur weil er mce ist, oder?

Naja, man ist kein Win98 MCSE. Aber ich habe mich sicher nicht ein Jahr mit BS-Technologie beschäftigen dürfen, nur um mir von einem Freak wie Dir erzählen zu lassen, dass ich ein Idiot bin! Zügle Deine Ausdrucksweise und lass den verbalen Schlagabtausch. Und wenn Du meine Behauptungen für haltlos hältst bitte ich dies sinnvoll (!) zu untermauern.

>Und selbst in der c't kannst du nachlesen, das win9x von mehr als 128 MB profitiert!

Das bestreitet niemand. Aber ab 512 MByte ist schluss. Definitiv.
WinME stürzt gar beim Setup jenseits der 511 MByte ab...

>aber 128 MB reichen auch bei win2k dafür aus

Aber sicher nicht für mehr. Ausserdem darf man sich dann anhören: Windows 2000 ist in jenem Benchmark langsamer als Win98 und diese Anwendung ist langsamer,...
Fakt ist: Allein um ohne Paging sämtliche Services von Windows2000 beim Start hochzufahren benötigt Win2k bis zu 200 MByte RAM.
Mehr RAM wird gebraucht für:

- Den Kernel (Grösse: 32 Mbyte): Windows2000/XP paged den Kernel als erstes wenns an Speicher mangelt, danach ...
- Die DLLs: Windows2000/XP belässt die DLLs möglichst lange im RAM. Auch wenn sich nicht benötigt werden. Bei wenig RAM führt dies zu Performanceeinbussen, bei viel RAM zu Performancegewinn...
- Die Dienste: Jeder Dienst benötigt seinen Platz im RAM. Die meisten Dienste sind permanent im RAM. Nach Neueinrichtung einer XP-Umgebung sind es über 40 (!) Dienste. Was Denkst Du wo Win2k diese lagert? Auf der Festplatte?
- Die Anwendungen / Multitasking: Jede Task erhält beim Start RAM. Wieviel der Anwendung zugeteilt werden, liegt am freien Speicher. Dies wirkt sich auf die Startzeit und das Performanceverhalten im Hintergrund aus.

Bis zu 1,5 GByte RAM profitiert das reine Betriebsystem Windows2000 von der RAM-Speicher-Vergrösserung. Natürlich nicht linear - der Nutzen nimmt ab 512 MByte relativ rapide ab - es sie denn, man nutzt diverse Serverdienste.
Selbst in den Microsoft-Specs stehts drin, dass 64MByte als absolutes Minimum für Win2k zu gelten haben...

Nun nehmen wir mal zu Deinen Aussagen Stellung:

>win9x verwaltet 4 GB, wovon 2 GB für virtuelle Verwaltungszwecke >abgehen, effektiv bleiben 2 GB übrig.

Das ist falsch! Die Maximale VCache Grösse liegt bei 800 MByte. Cacheable sind bis zu 4 GByte, wobei ab 512MByte ein Fehler Auftritt,
da ab dieser Grösse die Anzahl virtueller Addressen das Systemarea "überfüllt" sprich: Grundspeicher is voll!
Daraus ergibt sich aber eine Interessante Situation. Wenn ich das ganze auf 512MByte zurechtstutze. Was ist dann mit den restlichen 3,5 GByte, welche Win98 laut Deiner Aussage verwalten kann?...
Die verwaltet es "uncached"... uiiii ... a ganz a grosser Peafoamancekick erwartet uns da...
So, nun schreibt Window sich aber ans Ende des verfügbaren Addressbereichs. Es füllt den Speicher sozusagen "von hinten" auf.
Es schreibt also seine speicherresistenten Ressourcen in den Uncached-Area. Prima!


>Ab 512 MB gibt es Probleme mit dem Vcache, die sich aber durch einen Eintrag in der system.ini abstellen lassen.

Siehe MS-Knowledgebase hier. Lies Du nur weiter Computerbild, ich les es da und auf den "guten" Sites nach...

>Ich weiß nicht, woher alle möglichen Leute ihre Infos über die >Speicherverwaltung in Windows hernehmen, vielleicht Computerbild.

Nichts gegen Deine, Deinem Niveau entsprechende Lektüre, aber im Zweifelsfall vertraue ich Microsoft... siehe oben.

>Abhilfe schafft ein einfacher Test: UT starten, einmal mit 96 MB
>(viel Spaß beim Kaffee holen in der Pause) und einmal mit 256 MB.

Unreal legt ab 128 MByte erst so richtig los! Das ist ein alter Hut. Ab 128MByte und mit 3d-Karte wurde Unreal (1!) sogar auf meinem PentiumI-200 richtig spielbar. UT braucht mehr an Hardware. Mit Speicher ist auch viel zu gewinnen.
Ich habe immer gesagt, dass RAM-Speicher die billigste Methode ist, Performance zu gewinnen. Aber ab >256 MByte (im Prinzip also ab 384 MByte) kann man nicht mehr guten Gewissens zu Windows98 raten.
Oder anders: Ein System unterhalb der 300 MHz (PentiumII) mit mehr als 384MByte RAM zu bestücken bringt nicht viel.

>Der Unterschied ist evident.

Korrekt...

>Danach sollten selbst die größten Skeptiker überzeugt sein.

Wovon jetzt genau?

>XP home verwaltet übrigens genau wie XP pro 4 GB RAM.

Ja, es verwaltet sie allerdings "echt" und verwendet das Paging für die Auslagerung. Entsprechend ist die Performance im Speichersektor theoretisch viel grösser als bei Win98, welches nur Swapping nimmt.
Leider wird dieser Vorteil durch den Speicherbedarf des Systems aufgefressen.
Beispiel mein Arbeitsplatz-System:
512 Mbyte RAM
Davon sind direkt nach dem Start von Windows 232 MByte belegt!
Ja wo kommen denn die Daten her, oder besser wo wandern die bei einem 64 MByte System hin?...
FestplattenCache, DLL-Cache, Dienstpuffer,...
Windows2000AS schnappt sich bei einem 1,5 Gigabyte RAM-System spontan knapp 800MByte - aus dem Stand!

Soweit zu meinen nichtssagenden, haltlosen und unsinnigen Beiträgen...

PCO