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Da könnt ihr alle einpacken!

gelöscht_35042 / 16 Antworten / Flachansicht Nickles

Ich habe einen Original IBM-PS/1 mit 8 MHz, 1MB Arbeitsspeicher und 30MB Festplatte aufgebaut. Betriebssystem Geoworks 2.0 und DOS 6.0.
Drucker: Stichling 24 Nadeln IBM/PS1 und alle Anschlüsse in PS/2.
Das Teil funst einwandfrei! Habe zwar 4 Stunden Disk\'s aufgespielt(hatte noch alles) aber die Kiste macht Spass. Die Dosshell ist der Hammer! 14" Monitor in 16 Farben! Geht einfach! Das Teil ist 12 Jahre alt und wie Ladenneu! Der absolute Hit ist, das alle Komponenten einrasten! Festplatte, Floppy, Gehäuse sind ohne Schrauben zu wechseln! Und das vor 12 Jahren!!

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Dr. Hook polytaen „Hi Dr. Hook, vielleicht kennt sich hier jemand mit MFM Festplaten aus, hab noch...“
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Hi polytaen,

mit MFM-Platten kenne ich mich noch einigermaßen aus. Sicher ist, - wie Andreas42 schon gesagt hat -, daß diese Platten einen ISA-Slot-Controller hatten. Dieser Controller beinhaltete stets Anschlüsse für zwei Festplatte und für zwei Diskettenlaufwerke. Was nur noch wenige Leute wissen ist, daß man MFM-Platten NICHT zusammen mit IDE-Platten in einem System betreiben kann. - Ich kaufte damals eine Diagnosesoftware, bei der angeblich ein spezieller Treiber dabei sein sollte, um eben gerade dies zu ermöglichen. Den Treiber habe ich aber trotz Anmahnung nie mitgeliefert bekommen.

Sicher scheint mir zu sein, daß sich die MFM-Platte keinesfalls unter Windows betreiben lassen wird. Was ich nicht ausschließen will ist, daß sich MFM und SCSI möglicherweise in einem (DOS-) System vertragen würden. Ich habe das nie ausprobiert. SCSI läuft aber definitiv auch unter DOS. Ein ehem. Kollege hatte einen XT-Rechner mit SCSI. *rotfl*

Mein Vorschlag, den Datenbestand der MFM-Platte abzuziehen, ist eher von etwas konservativer Natur. Nach alter Väter Sitte eben. Da seinerzeit keine Datei größer als ein paar hundert KB war, wurde eine Datensicherung in den Büros meist mit Disketten realisiert. Ein Streamer war nur selten anzutreffen. Die Platten hatten überwiegend 40 MB, wobei die max. Partitionsgröße bei 32 MB lag. Und diese Platten waren nie ganz voll. Also kam man mit 15-20 Disketten aus.
Du kannst also ohne Probleme mit einem 3½" Laufwerk mit 1,44MB Kapazität arbeiten. Dann aber mit einer DOS-Version die dieses Format unterstützt. Das wäre dann mindestens ein DOS 3.3
Kopieren würde ich mit dem XCOPY-Befehl. Abzuraten ist von der Verwendung des Backup-Befehles. Zwar würde damit der Festplatteninhalt auf mehrere Disketten verteilt, aber der Restore-Vorgang müßte unter derselben DOS-Version (oder höher) ablaufen. Dann müßtest Du Deinen aktuellen Rechner unter DOS 3.3 oder höher booten.
Damit wären dann Probleme vorprogrammiert. Mindestvorraussetzung wäre eine FAT16-Partition, damit überhaupt nur der Hauch einer Chance bestünde, das Restore-Programm zum Laufen zu bekommen.

Theoretisch bestünde die Möglichkeit (wie schon angesprochen), eine serielle oder parallele Verbindung einzurichten. Aber, bis das zufriedenstellend funktioniert, hast Du in der gleichen Zeit den Transfer schon zehnmal über Disketten vorgenommen.

cu

Dr. Hook

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