Wenn man bei Windows mehr als 4 Partitionen anlegen will, dann musste man früher immer eine erweiterte Partition anlegen und danach konnte man in dieser dann logische Partitionen erstellen.
Bei MBR ist das genau so, wie Du es erklärt hast.
Bei GPT, was ja unter Windows 11 der Standard ist, ist es nicht mehr so.
Das Problem des TS ist aber, dass er schon die vorhandene (einzige?) Partition nicht hinreichend verkleinern kann, um überhaupt genügend Platz für neue Partitionen zu haben.
Also sein Problem tritt schon auf, bevor überhaupt neue Partitionen angelegt werden und man dabei dann evtl. an die Beschränkungen von MBR stoßen würde.
Ich weiß ja nicht, was der TS sich inzwischen überlegt hat. Aber bei einem neuen Rechner, den man sowieso komplett neu einrichten will, würde ich unbedingt das Windows auch selbst installieren. Und damit hat man dann sowieso aller Freiheiten bzgl. der Partitionierung.
Lediglich bei Übernahme eines vorhandenen Systems von einem alten auf einen neuen Rechner könnte evtl. der Einsatz der diversen Partitionierungs-Tools sinnvoll sein.
Au GParted hatte ich ihn ja schon hingewiesen.