Leute, es geht hier doch nicht um Abofallen.
Was der Threadstarter meinst ist die Tatsache, daß Unternehmen ihre Außenstände einfach "weiterverkaufen" an halbseidene Inkassounternehmen, die der ursprünglichen Summe nach Belieben "Gebühren" aufschlagen und versuchen, die so entstandene Summe mit zweifelhaften Methoden einzutreiben (Stichwort "Moskau Inkasso").
Da Ihr alle anscheinend nicht versteht (oder verstehen wollt), was gemeint ist gehe ich mal davon aus, daß Ihr noch nicht in der unschönen Lage wart, Bekanntschaft mit solchen Methoden zu machen.
Unabhängig davon, ob die ursprüngliche Summe zu Recht eingefordert wurde oder nicht, tut sich der Gesetzgeber hier mit dem Verbraucherschutz mal wieder schwer.
Vorrang haben natürlich wieder die Interessen des Gewerbes.
Ich betone nochmal (bevor einige Leute wieder darauf anspringen): Natürlich sollen die Unternehmen Ihr Geld bekommen. Aber dafür darf nicht jedes Mittel recht sein, wie z.B. Erpressung oder Zinswucher.
Da stimme ich dem Threadstarter völlig zu!
Gruß,
Oliver