Hi!
Eigentlich bin ich der Meinung, wenn du nicht wiest, was RAID ist, dann brauchst du es auch nicht. Das soll kein Vorwurf sein, dass mache ich mit vielen Dingen so. ;-)
RAID meint das Zusammenschalten von mehreren Festplatten zu einer Einheit. Scheinbar wird dabei aus mehreren Platten eine (virtuelle) Platte gemacht. Das kann man zur Beschleunigung machen oder als autoamtische Backuplösung (dann wird der Inhalt der ersten Platte im Hintergrund auf die zwiete Platte gespiegelt).
Moderne Boards unterstützen RAID auf Softwareebene, deshalb stösst man immer darauf. Wer will kann zwei Platten zu einer zusammenschalten. Durch das Verteilend er Daten auf zwei Platten steigt der Datendurchsatz beim lesen und Schreiben. Fällt dann eine Platte aus, sind auch die Daten auf der anderen Futsch, weil da nur die Hälfte gespeichert wurde.
Ich selbst halte das für Privatanwender zu riskant, kenne aber auch Anwender, die sich bewusst darauf einlassen (PC-Zocker, die möglichst viel Leistung bei Gamen wollen).
Wichtige Daten halten die dann auf einer dritten einzelnen Platte.
AHCI ist ein betriebsmode für Festplatten (grob gesagt). Hier werden zusätzliche Fähigkeiten des modernen SATA-Standards unterstützt. Aus kompatibilitätsgründen, kann man auf AHCI verzichten, dann verhält sich der SATA-Kontroller, für den man die Einstellung festlegt, wie ein klassischer alter IDE-Kontroller.
Im AHCI-Mode kann der SATA-Kontroller festplattenzugriffe optimieren (spielt im normalen Einsatzfall zu hause kaum eine Rolle) und oft an eSATA-Ports Hotpluggin unterstützen (das Erkennen von im laufenden Betrieb angeschlsosenen eSATA-Festplatten. Auch das Abmelden im laufenden betrieb kann dann genutzt werden.
Vorteil von althergebrachten IDE-Mode (also AHCI deaktiviert) ist, das dann Windows XP i.d.R. ohne zusätzliche Treiber installiert werden kann. Aktiviert man AHCI, dann muss man bei der Installation von XP per F6 eine Treiberdiskette mit den passenden SATA-Treibern unterschieben.
Ich habe bei meinem PC die Sachen durchgespielt. Im AHCI-Mode konnte ich Windows XP SP3 nicht ohne zusätzliche Treiber installieren. irgendwann gab es einen Bluescreen.
Mit deaktiviertem AHCI-Mode im BIOS-Setup lief die Installation normal durch.
Ich habe mich dann aber entschlossen, die Platte im AHCI-Mode zu nutzen um später auch eSATA voll nutzen zu können. Da ich ein Diskettenlaufwerk übrig hatte und mein Board einen Anschluss dafür bietet, habe ich XP dann klassisch mit Treiberdiskette installiert 8die ich erst erzeugen musste; alle benötigten Info/Dateien waren auf der Treiber-CD des Mainboards zu finden; das mitgelieferte Installationstool funktionierte aber nicht(!)).
Bis dann
Andreas