Also, wenn das kein Fall für Akte X ist.
Neulich stellte ich fest, dass mein Gasbrenner es nicht mehr tut. Alos haben ich so eine normale 190g-Kartusche im Baumarkt gekauft.
Aufgedreht, alte raus, neue rein, zugedreht - Nanu?!
Das blöde Zischen fand ich gar nicht toll. Auf den Kopf gedreht blubberte es, beim erneuten Umdrehe tropfte Butan raus, fiel auf den Boden und verdampfte augenblicklich.
Das Aufdrehen des Ventils quittierte der Brenner mit einem ziemlich flüssigen Strahl, das Zudrehe mit dem Blubbern aus dem Ventil.
Ich wusste auch nicht weiter und ließ es weiter zischen.
Ich habe das Gehäuse angenommen und das Ventil auseinandergeschraubt. Das Doofe ist, dass alle Gummidichtungen gut aussehen und keine Risse zu sehen sind.
Kann es sein, dass das Gummi nach knapp 10 Jahren kleingetrocknet ist und den Druck einer neuen Kartusche nicht mehr standhält?
Dann brauchen solche Brenner ja ein Verfallsdatum.
Ach ja, die alte Kartuschen hatte angeblich ein Propan-Butan-Gemisch drinne, die Neue nur Butan, aber das dürfte doch beim gleichen Füllgewisch nur weniger Druck bedeuten, oder?
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ja - aber das hat nicht ein Laie gemacht, sondern der Hersteller.
Der weiß genau, was er verwendet - was ein Laie eben nicht kann.
Für den Laien - Finger weg von Hochspannung und unter Druck stehenden (vielleicht gar noch brennbaren) Medien!
Und zwar im eigenen Interesse - und im Interesse derer, die zufällig vorbei kommen.
Jürgen
