Die nötigen Unternehmens-Anwendungen sind verfügbar...
So klingt es aus dem Hause IBM: Bericht bei Heise.
Der Druck auf die Borg erhöht sich täglich... :-))
Gruß
K.-H.
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Unterdessen gibt's auch das Statistik-Paket SPSS und der Mathematik-Alleskönner Mathematica. Schon länger existiert ein Wörterbuch von Duden für OpenOffice. Google Earth und Picasa gibt's auch für Linux. VMWare in allen Geschmacksrichtungen wird schon ewigs lange angeboten. Spiele kommen auch immer mehr, auch wenn die grossen Kassenknaller nicht in rauhen Mengen vorliegen. Allerdings dürfte es für die Spieleentwickler dank zunehmender Verbreitung der tendenziell zahlungskräftigen und zahlungswilligen OSX-Gefolgschaft sowie dem lukrativen Konsolenmarkt mit PS3 und Wii (Xbox wegen DirectX mal ausgenommen) immer interessanter werden, Spiele direkt in OpenGL zu programmieren - die entsprechend auch portabel gehalten werden und somit leicht auch für Linux zu veröffentlichen sind.
Einzig Adobe hat die Zeichen der Zeit noch verschlafen. Abgesehen vom Adobe Reader und dem Flashplayer für x86-32 haben die nichts im Angebot. Grad für "Webdesigner" *hüstel* fehlen noch Flash und Dreamweaver (Webdesigner ohne Anführungszeichen brauchen den Schrott nicht ;-) ), für Grafiker Photoshop (GIMP ist für den Hausgebrauch perfekt, aber Druck-Profis fehlen da ein paar Farbraumunterstützungen) und für viele Büros der Acrobat. PDFs erstellen ist zwar unter Linux keine Sache, aber wenn man PDFs mit Formularen oder sonstigen Extras erstellen will, führt bislang kein mir bekannter Weg an Acrobat vorbei.
Zwei letzte Puzzleteile fehlen aber trotzdem noch, um den Heimrechner zu erobern: Druckertreiber für die billigen und deshalb verbreiteten Win-GDI-Schrottprinter sowie Winmodems (die in fast jedem Laptop verbaut sind). Treiber für WLAN und Grafikkarten kommen ja unaufhaltsam.
