Hallo,
habe Suse 10.3 installiert und bin dabei auf zwei Problemchen gestossen.
Trotz umfangreicher Mühe ist es mir nicht gelungen meine WinTV PCI-FM TV- Karte zum Laufen zu bringen, eventuell liegt es am Tuner, ich weiss nicht was für ein Tuner ausgewählt werden soll. Andererseits wird ausgerechnet diese Karte bei der Installation nicht zur Auswahl gestellt. Ich glaube automatisch wird eine WinTV 34... angeboten.
Als Zweites funktioniert meine Modemkarte nicht. Also bei der Einrichtung klappt der ganze T-Online- Krempel, aber wenn ich dann KInternet anwähle passiert nichts die Karte wird nicht angesprochen und gibt auch keine Wählgeräusche von sich.
Es ist eine Aztech (glaube ich)- genaue Bezeichnung: MSP3880SP-W.
Der COM3- Port ist übrigens auch manuell gewählt, nützt aber nix.
Danke für Eure Tipps,
Rocco
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Moin,Moin
Das mit dem Anzeigen des Modems im Hardwaremanager ist durchaus möglich, aber ohne ein dazugehöriges Kernelmodul kann Linux das Modem nicht ansprechen. Und für eben diese Softmodems bringt Suse eigentlich in den nonoss-Quellen einen Treiber mit, aber der von Linuxant dürfte wohl der Aktuellste sein. Wenn Du also das rpm-Paket installiert hast (mit root-Rechten), dann sollte nach einem Neustart, bei dem das Kernelmodul geladen wird, auch das Modem initialisiert werden.
Das mit dem Sound ist so ähnlich, wenn Du möchtest, das der conexant nicht angesprochen wird, dann kannst Du diesen in die Blacklist setzen, damit Linux ihn "vergißt". Das hat natürlich den Nachteil, sollte das Modem funzen, das das Teil dann auch nicht piepst.
Der Ton der TV-Karte ist ja meines Wissens zur Soundkarte durchgeschleift, sollte also auch über diese wiedergegeben werden.
Hast Du die TV-Karte eigentlich an einem Kabelanschluß oder betreibst Du das Teil über eine Zimmerantenne?
Das mit dem Mounten kannst Du so erledigen, das Du den Konqueror im Systemverwaltunsmodus startest, Dir dort unter /etc die Datei fstab suchst und diese per Rechtsklick und "Öffnen mit" mit kwrite öffnest. Dann kannst Du diese bearbeiten und wieder abspeichern.
Alternativ und m.E. einfacher ist die Methode: Rechtsklick auf den Desktop, Arbeitsfläche einrichten und dann Desktopsymbole für eingebundene und nichteingebundene Medien einrichten, da werden dann die Laufwerke angezeigt und Du kannst per Rechtsklick auf das Symbol die Laufwerkseinbindung lösen und herstellen.
Wenn Du aber z.B. in einem Medienplayer die CD-Wiedergabe direkt auswählst, sollte das auch ohne die Mounterei funktionieren, so clever ist Linux schon. Nimm einfach mal Kaffeine als Player oder den VideoLanClient und spiele dort eine Audio-CD ab. Ein meiner Meinung nach guter Audioplayer ist auch banshee, der setzt aber auf Gnome und bringt dann eben auch allerhand Bibliotheken dafür mit ins System.
