Hallo, hat jemand eine Idee, warum ich kein Netzwerk-Verzeichnis einbinden kann ? Früher konnte ich es mal, aber mit SUSE 10.3 bekomme ich es nicht zum laufen.
Der NFS-Server scheint ok, Firewalls sind auf beiden Rechnern aus.
Der NFS-Client erkennt das Netz-Verzeichnis, kann es aber nicht mounten.
Auf der Konsole sieht das ganze wiefolgt aus:
~> sudo /usr/sbin/showmount -e amd-h
Export list for amd-h:
/x-dat1/nfs dell.loh #Netzverzeichnis wird erkannt
~> sudo mount -o intr amd-h:/x-dat1/nfs /mnt/nfs -t nfs
Passwort:
mount.nfs: Permission denied #Berechtigungsproblem
~> ls -al /mnt
drwxr-sr-x 2 root root 4096 21. Dez 21:30 nfs
#auf dem Server:
~> ls -al /x-dat1 | grep nfs
drwxrws--- 2 root users 96 16. Dez 19:19 nfs
~> cat /etc/exports
/x-dat1/nfs 192.168.178.27(fsid=0,ro,root_squash,sync,no_subtree_check)
für eine Hilfe wäre ich sehr dankbar,
Gruß
heriL
Linux 15.032 Themen, 107.080 Beiträge
Ich weiß jetzt nicht wozu rpc.lockd dient. Es kann mit dem Filelocking zu tun haben, welches der kernelbasierte NFS Server unterstützt
Es gibt aber auch einen Fileserver der im Userspace als normales Programm läuft. Dieser unterstützt kein Filelocking.
Ich fand die Konfiguration mit yast sehr undurchsichtig.
Normalerweise aktiviert man im Linuxkernel den NFS Server. Da hat man zwischen der NFS Version 3 und der NFS Version 4 die Auswahl.
Dann übersetzt man den Linuxkernel wenn man alle notwendigen Optionen und Treiber konfiguriert hat.
Bei Debian wird die Datei /etc/exports für die Netzwerkfreigaben mit einem Editor bearbeitet und die Dienste nfs-kernel-server und nfs-common im Runlevel gestartet.
Bei SUSE weiß ich nicht so Bescheid und von yast halte ich nicht viel.
Bei yast gab es immer den Runlevel Editor. Entweder du mußt den NFS Server noch im Runlevel Editor aktivieren oder auch das Paket für den NFS Server nachinstallieren.
Bei Debian hat man die Wahl zwischen dem normalen NFS-Server und dem kernelbasierten NFS Server. Ich übersetze mir immer meinen eigenen Kernel. Dadurch kann ich selbst einstellen welche NFS Version genutzt werden soll. Du mußt dich mal erkundigen welchen NFS Server du unter SUSE nutzen kannst, den kernelbasierten oder den "normalen" NFS Server.
