Wäre das wirklich so schlimm?
Der Warmluftofen funktioniert ganz ohne Strom (den ganzen Winter lang!), die fossiles Gas fressende Heizung läuft sowieso nur noch ein paar Stunden => verzichtbar.
Wasser kommt trotzdem noch aus dem Hahn, falls nicht gibt es da auch Vorräte (Mineral- + Brauchwasser).
Die Gefrierschränke (A) sind mit 24 h Ausfallzeit angegeben, bei Kühlschränken ist es sowieso nicht so wild, außerdem herschen draußen ähnliche Temperaturen.
Ok, ein Tag ist nicht so schlimm. Was, wenn es länger dauert?
Da gibt es einen Stromerzeuger (der dann hoffentlich funktioniert) und die Gefrierschränke (stundenweise) so locker 2 Wochen und mehr versorgen sollte.
Die Brauchwasservorräte reichen auch Monate, Mineralwasser zumindest Wochen und das Brauchwasser könnte notfalls abgekocht werden (wenn der alte Herd nur nicht so schwer wäre).
Lebensmittelvorräte gibt es durchaus für Wochen, ausgewogene Ernährung und sinnvolle Kombinationen müssen ja nicht immer sein.
Kerzen ...
... gibt es auch, dazu diverse Tachenlampen und eine vernünftige Lampe dazu:
http://www.pollin.de/shop/detail.php?pg=NQ==&a=MDE4ODY0OTk=
(sollte keine Schleichwerbung sein, macht aber schon Dampf) mittels über den Stomerzeuger aufladbarer Energiestation mit 17 Ah gibt das nominal 15 Stunden Licht.
Ok, mit kaltem Wasser duschen ist nicht soooo lustig, früher mußte das aber auch gehen. Der "Verlust" des Geschirrspülers ist das schon eher beklagenswert und die Auswirkungen für die Wirtschaft sind deutlich gravierender.
Ansonsten halte ich derartige Aktionen natürlich auch für ziemlichen Blödsinn, da denke ich lieber häufiger und länger nach und handele entsprechend: Klimaschutz ist bei Sparsamkeit Effizienz, Unabhänigkeit und Nachhaltigkeit nur ein "unbedeutendes Nebenprodukt".
Den schmalen Grat kann man durchaus etwas verbreitern.