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NFS-Server/Client

Olaf Runge / 14 Antworten / Flachansicht Nickles

Hi,
ich hab 2 Compis mit SuSe10.2 - um gleichzeitig ins Internet zu gehen hab ich einen Router installiert.
Jetzt will ich NFS nutzen - hab die entsprechenden Laufwerke im Netz für NFS freigegeben. NFS Client bzw. Server über Yast eingerichtet. Die fstab ist angepasst - die Datei /exports ebenfalls. Nach diversen Anleitungen sollte es dies gewesen sein. Aber ich erhalte mit Fertigstellung des Clients, wobei die hostnames des jeweilig anderen Rechners erkannt werden - nur das Dateisystem nicht, immer die Fehlermeldung ...Verzeichnisse aus /etc/fstab konnte nicht eingehangen (gemounted) werden. nfsutils und portmapper sind installiert und laufen.
Ich finde in keinem Forum eine 'knackige' Lösung.
Wer weiss Sie?

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NFS-Server/Client cbuddeweg
KarstenW Olaf Runge „Also ich denke es läuft der Kernel-NFS - als Software ist nur nfs-utils...“
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Bei meinem Debian ist der Unterschied zwischen NFS Version 3 und 4 nur minimal.
Das betrifft hauptsächlich die Datei /etc/exports. Da gibt es bei der Syntax einen kleinen Unterschied. Ich weiß nicht ob das für SUSE relevant ist.
Wenn die Meldung kommt das die Adresse nicht gefunden wurde, dann kann die Ursache in der Datei /etc/hosts liegen.
In der Datei /etc/hosts werden die Rechnernamen in IP Adressen aufgelöst.
Ganz früher als es noch keine Nameserver gab, mußte jeder Internetrechner diese Datei sich von einem zentralen Rechner aus dem Internet besorgen.
Ich gebe dir mal eine Kopie von meiner Datei /etc/hosts:

cat /etc/hosts

127.0.0.1 localhost
192.168.0.3 Winkler2.local Winkler2
192.168.0.2 Winkler.local Winkler
192.168.0.6 Winkler4.local Winkler4

# The following lines are desirable for IPv6 capable hosts
::1 ip6-localhost ip6-loopback
fe00::0 ip6-localnet
ff00::0 ip6-mcastprefix
ff02::1 ip6-allnodes
ff02::2 ip6-allrouters
ff02::3 ip6-allhosts

Du kannst aber auch die IP Adresse des NFS Servers direkt in die Datei /etc/fstab schreiben.
Dann muß die IP Adresse nicht erst noch aufgelöst werden.
Die Datei /etc/hosts spielt im Internet keine Rolle mehr, da es nun Nameserver gibt die diese Aufabe erfüllen.

cat /etc/exports

# /etc/exports: the access control list for filesystems which may be exported
# to NFS clients. See exports(5).
#
# Example for NFSv2 and NFSv3:
# /srv/homes hostname1(rw,sync) hostname2(ro,sync)
#
# Example for NFSv4:
# /srv/nfs4 gss/krb5i(rw,sync,fsid=0,crossmnt)
# /srv/nfs4/homes gss/krb5i(rw,sync)
#
/home Winkler(rw,nohide,sync,no_root_squash,subtree_check)
/root Winkler(rw,nohide,sync,no_root_squash,subtree_check)

Ich verwende NFS Version 3 und das ist eine Kopie meiner /etc/exports Datei.



Debian GNU/Linux https://www.debian.org/index.de.html
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