Irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, dass die mit 19 GB großen Tabellen auskommen - oder aber, zu jedem Hash (analog einer Checksum) gibt es eine ganze Liste möglicher Passwörter.
Angenommen, ich betrachte nur Passwörter, die 8stellig sind, gemischt aus Kleinbuchstaben und Ziffern. Damit es sich leichter rechnet, rechne ich 30 Charakter + 10 Ziffernwerte = Zeichenvorrat 40.
40**8 = 6 553 600 000 000 mögliche Kombinationen
6553600000000*8 Stellen = 52428800000000 benötigte Bytes, um diese Passwörter - oder gleich lange Hashes - abzuspeichern (das ist natürlich jetzt eine Annahme, dass die Hashes gleich Länge wie die Passwörter haben - andernfalls - wenn sie kürzer sind - geht die Eindeutigkeit verloren).
52 428 800 000 000 / (1024*1024*1024) = 48.828,125 GByte (Rechenfehler vorbehalten ;)
Fgpyyih804423 ist 12stellig mit Groß- und Kleinschreibung. Der Zeichenvorrat ist demnach rund 70 (2*30 + 10), 70**12 = 13 841 287 201 000 000 000 000 .... also rund 14*10**21 Kombinationsmöglichkeiten. Selbst wenn jede Kombination durch einen einzigen Hashcode der Länge 1 Byte dargestellt werden könnte (eine blödsinnige Annahme), wären das dann noch immer rund 14*10**12 GB, also 14 000 000 000 000 GByte.
Wenn ich noch berücksichtige, dass man mit 1 Byte nicht nur 1 Zeichen, sondern 256 Zeichen darstellen kann, der Vorrat 70 beträgt, ließe sich durch spezielle Packung noch vielleicht ein Faktor 4 herausholen - wollen wir mal großzügig sein und das auf 10 aufrunden - so sind das noch immer rund 10**12 GB.
Unter der Voraussetzung, dass das tatsächlich funktioniert, scheint mir das mit den Tabellen nur die halbe Wahrheit zu sein: Ohne irgend einen Algorithmus wird man da nicht auskommen.
Gruß, Gerhard