Hallo!
Ich versuche meine in DOS formatierte Diskette auf dem Desktop zu oeffnen. Das gelingt mir nicht. Auf der Konsole geht es mit einfachem
[code]mount /media/floppy[/code]
Auf dem Rechner sind mtools installiert.
Merkwuerdiges dabei ist, dass manchmal ich das schaffe (waehrend Nachinstallationszeit, ca. 1,5 Monaten). Also, ich klicke auf Diskettensymbol, Laufwerk macht „tak-tak“ und das wars. Es kommt Fehlermeldung „mount: konnte dateisystem nicht finden. Kein ext3 Dateisystem“ o. Aenliches.
Ich habe fast nicht installiert, und wenn ja, dann nur mit Synaptik.
Meine System ist Xubuntu 7.04 Feisty Fawn.
Danke!
Linux 14.981 Themen, 106.343 Beiträge
"/dev/fd0 /media/floppy0 vfat noauto,user,sync 0 0"
sieht eigentlich ganz O.K aus.
Die Mount Option auto wird eingetragen, wenn die entsprechende Partition automatisch beim Booten des Rechners gemountet werden soll.
Für Wechseldatenträger ist die Mount Option "auto" nicht sinnvoll.
Ich weiß nicht welche Sprache du besser kannst, deutsch oder english.
Hier ist ein älteres Linux Handbuch , wo verschiedene Unixbefehle (auch mount ) erklärt werden:
http://www.linux-ag.de/linux/LHB/node3.html
Allgemeine Optionen beim Mounten der Dateisysteme
Ähnlich wie die Gerätetreiber, die durch Bootoptionen beeinflußt werden können, sind auch bestimmte Eigenschaften der Dateisysteme durch zusätzliche Optionen beim Mounten einer Partition oder eines Gerätes veränderbar.
Wie in dem Beispiel oben gezeigt, werden diese Optionen als Argument mit dem Schalter -o auf der Kommandozeile von mount angegeben. Es können mehrere Optionen durch Kommata getrennt zu einer Liste zusammengefügt werden. Die meisten Optionen können auch als feste Vorgabe für ein Dateisystem in der Datei /etc/fstab eingetragen werden. Zur Vereinfachung der Darstellung werden in dieser Liste auch Optionen aufgeführt, die entweder nur bei der interaktiven Benutzung von mount oder nur als Vorgabe in der fstab sinnvoll sind.
Einige der optionalen Veränderungen der Dateisystemparameter betreffen allgemeine Eigenschaften, die bei jedem der unterstützten Typen zu finden sind. Diese Optionen können also beim Mounten jedes Dateisystems angegeben werden.
.....
defaults
entspricht normalerweise der Kombination suid, rw. Wenn ein Dateisystem von jedem Systembenutzer eingebunden werden kann (mit der Option user, s.u.), entspricht default für nicht privilegierte Benutzer der Kombination nosuid, noexec, nodev, rw.
noauto
(nur fstab) verhindert das automatische Einbinden der Partition.
noexec
Das Betriebssystem ignoriert die Executable-Bits im Permission-Feld, verbietet also die Ausführung jedes Programms von dieser Partition.
nosuid
unterdrückt die Wirkung der SUID und SGID Bits bei der Ausführung von Programmen aus dieser Partition.
nouser
(Voreinstellung, nur fstab) verbietet ausdrücklich die Benutzung von mount durch normale Systembenutzer.
nodev
die zeichen- und blockorientierten Gerätedateien in dieser Partition werden nicht angesprochen.
rw
erlaubt das Lesen und das Schreiben auf dieser Partition.
ro
verbietet das Schreiben auf diese Partition.
sync
die Metadaten (Superblock, Inode, Verzeichnisdaten) werden ungepuffert (synchron) auf das Speichermedium geschrieben (nur beim ext2fs implementiert).
user
(nur fstab) Mit dieser Option kann die Superuserin das Einbinden von Dateisystemen durch normale Systembenutzer erlauben. Die Benutzer können dann die Kommandos mount und umount benutzen, denen sie entweder die Gerätedatei oder das Verzeichnis zum Aufsetzen als Parameter übergeben können.
remount
(nur mount) Diese Option veranlaßt mount ein bereits aufgesetztes Dateisystem mit veränderten Optionen neu zu Mounten. Diese Option wird benutzt, um beim Systemstart nach dem Filesystemcheck die Schreibberechtigung für das read-only gemountete Rootfilesystem zu erteilen. Dateisystemspezifische Einstellungen können mit remount nicht geändert werden.
.....
http://www.linux-ag.de/linux/LHB/node153.html#fstypes
Du kannst auch mal die Manpage von mount durchlesen:
"man mount"
