Vielleicht interessiert ja den einen oder anderen Mitleser (wir haben ja doch einige Musikfreunde hier), was ich heute der Tageszeitung entnehmen mußte.
Wie es aussieht, plant eine Arbeitsgruppe der EU-Kommission derzeit, die Voraussetzungen für den Betrieb von drahtlosen Mikrofonen im UKW-Bereich abzuschaffen. Die davon belegten Frequenzen wären für die Anbieter von TV für's Handy begehrt, die bei einer Versteigerung dafür einiges an Geld lockermachen könnten. Die aberwitzige UMTS-Versteigerung für - im Prinzip - so gut wie gar nicht genutzte Technik läßt grüßen.
Lösungen wie z. B. Anlagen, die automatisch freie Frequenzen suchen, wären laut dem Chef eines der führenden Anbieter solcher Systeme zwar denkbar, was aber bedeutet, daß in komplett neue Anlagen investiert werden muß. Anonsten können Moderatoren wie Thomas Gottschalk, Interpreten von A-Z, Musical-Interpreten etc. bald wieder ein Kabel hinter ihrem Mikro herziehen. Technik auf der Produktionsseite wie in den Fünfzigern, damit vielleicht ein paar Neureiche auf ihren 4,5-cm-Handydisplays unterwegs Richterin Barbara Salesch bewundern dürfen.
Schöne neue Welt. Man darf gespannt sein, ob die Industrie doch noch eine Lösung findet, über die während der IFA im Herbst beraten werden soll.
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Na ja, UKW ist out und gehört in diesem Bereich in die Tone.
Moderne Geräte / Anlagen arbeiten in einem UHF-Bereich, Qualität der Übertragung deutlich besser und nicht vergleichbar.
Studios arbeiten nur in dem 800Mhz Bereich, auch Gottschalk :))
Ich hoffe nun, es ist kein UKW -> UHF Schreib-dreher bei dir..
---Gruß
