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Welches Linux? Möchte es mal ausprobieren

Golf3r / 17 Antworten / Flachansicht Nickles

Hallo Leute,
Es ist das erste Mal, dass ich hier im Linux Abteil bin... :-)
Also, ich habe zur Zeit etwas Geld und werd mir wohl ein gebrauchtes Notebook holen, hab da an etwa
Pentium 3 so 1.2-1.4Ghz gedacht, 1Gb Ram, so ne 60Gb Platte und ne integrierte Grafikkarte. Sollte also zum surfen und ähnliches gedacht sein.

So, gestern hatte ich aber das vergnügen, mich ein bisschen mit nem linux notebook zu beschäftigen und muss sagen: Bin begeistert. Sofort fasste ich den Entschluss, linux auch auf mein zuküpnftiges notebook zu klatschen.

Ich hätte ein paar allgemeine Fragen, die nicht unbedingt ausfühlich beantwortet werden müssen, es würde auch ein link reichen, hab aus unwissenhtei natürlich nicht das richtige gefunden:
1.) Welches ist "das aktuellste Linux" falls es so etwas gibt
2.) Reicht mein "altes" Notebook dafür?
3.) Woher bekomme ich dieses Betriebssystem
4.) Wie sieht es mit DSL und anderen Programmen aus )also installation und verfügbarkeit?

Ich hoffe, ihr könnt mir ein paar Grundlegende Dinge darüber sagen, und auch links, wo ich mehr darüber erfahren kann.

Mit freundlichen Grüßen
Golf3r

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KarstenW d-oli „Warum Windows mit Linux verglichen wird“
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Weil Microsoft Windows unbedingt verkaufen will, muß Microsoft sich an den Bedürfnissen der Massen orientieren.
Linux soll ja nicht unbedingt verkauft werden. Dadurch kann man das Betriebsystem entwickeln wie es fortgeschrittene Anwender wollen.
Selbst Sun Microsystem sieht keinen Sinn darin Solaris 10 oder ein anderes Betriebsystem zu verkaufen. Sun will Geld mit dem Support und der Hardware verdienen.
Was ich nicht verstehe ist , das so viele Windowsanwender von Windoof hier und Windoof da reden, aber nie in ein Handbuch wie die "Technische Referenz zu Windows 2000" oder Windows XP schauen.
Mit der gleichen Einstellung kommen sie zu Linux (irgendeine Distribution) und wundern sich warum wieder so manche Sachen nicht funktionieren.

Wenn man ein flexibles Betriebsystem ähnlich wie ein Unix programmieren will, dann geht das programmtechnisch nunmal nur mit Kommadozeilenprogrammen und nicht wie bei Windows üblich mit Hilfe eines grafischen Konfigurationswerkzeuges wie der Systemsteuerung.
Ich kann bei dieser Systemsteuerung nur das konfigurieren was mir ein Microsoftprogrammierer vorsetzt, mehr geht nicht.
Man hört bei Vorlesungen an Hochschluen solche Sache wie "Eine GUI skaliert nicht ".
Wenn aber die Programme , vor allem Serveranwendungen , ihre eigenen kleinen Konfigurationsprogramme mitbringen, dann kann der Anwender selbst den Rechner konfigurieren wie er möchte und ist nicht auf irgendwelche Menüs bei der Konfiguration angewiesen.

Ich denke mal das ist das Hauptproblem was viele Anfänger nicht verstehen.
Wollen die Linuxeinsteiger ein intuitiv zu bedienendes Betriebsystem wie Windows, welches sich mit Hilfe von grafischen Programmen konfiguren läßt, oder wollen die Einsteiger ein flexibles Betriebsystem (ähnlichen eines Unixsystems) , wo er Anwender selbst entscheiden kann was er mit dem Rechner machen kann (als Server oder als Desktopsystem konfiguierbar)?

Ich hatte früher SUSE und mir einen kleinen Printserver von CNET gekauft. Ich wollte mit yast diesen Printserver konfigurieren. Das ging gar nicht, weil bei yast gar kein Menü vorgesehen war.
Ich habe dann das Kommadozeilenprogramm lpadmin von cups genutzt. Da war die Konfiguration von cups und diesem Printserver kein Problem.

Ich verstehe nicht warum Leute auf Linux umsteigern wollen, aber eine Konfiguration und Bedienung wie bei Windows wollen.
Wollen die Einsteiger ein Windows oder eventuell doch ein Unix oder zumindest ein Unix-ähnliches System ?

Und mit dem Geld verdienen ist das so eine Sache . Wenn man Geld verdienen will mit Linux , dann muß man sich an die Bedürfnisse der Industrie halten und nicht an Privatanwender. Die Industrie hat ein Interesse an einem eigenständigen Betriebsystem und zahlt auch dafür, damit Linux weiterentwickelt wird.
Privatanwender zahlen kaum für Software da sie keine Gelegenheit haben die Kosten wieder reinzuholen.

Und die Industrie will Standards im Desktopbereich haben, um den Programmieraufwand zu reduzieren und die Kosten zu senken.
Dafür wurde dann auch die Linux Standard Base entwickelt (zum Glück).

Das habe ich sagen oder fragen wollen mit dem Vergleich zwischen Linux und Windows.
So weit ich es verstanden habe, kann man diese Flexibilität von einem Betriebsystem wie Unix nur mit Kommadozeilenprogrammen für die Konfiguration erreichen und nicht mit grafischen Werkzeugen wie der Systemsteureung von Windows.
Ich wünsche mir schon ein Unix-ähnliches Betriebsystem und nutze deshalb auch gern Debian (oder auch FreeBSD).
Aber da muß wohl jeder Anwender seinen eigenen Erfahrungen machen.











Debian GNU/Linux https://www.debian.org/index.de.html
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nicht schlecht! pw snail