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Amilo AMD64 mobile Athlon will kein Ubuntu

Charly45 / 30 Antworten / Flachansicht Nickles

Hi Leute,
habe versucht, Ubuntu Feisty auf mein Laptop zu bekommen.
Der Rechner bootete von CD/DVD und installierte alles. (Image gebrannt) Es erschienen auch ein paar Fehlermeldungen, aber ging alles zu schnell, um sie abzuschreiben. Aber als beim Neustart Ubuntu gezeigt wurde, hängte er sich auf. Keine Maus, kein Runterfahren mehr. Musste tatsächlich vom Netz und Akku raus.
Muss aber dabei sagen, dass mein Top auch unter Windows einige Treiberschwierigkeiten hat, weil die Treiber-CD weg ist.

Audiocontroller
Basissystemgerät (Komme nicht dahinter, welches)
Netzwerkcontroller
PCI-Modem

(alle mit Fragezeichen)

Dafür bekomme ich aber auch keine Treiber über das Netz aktualisiert, - „Fortsetzung nicht möglich“.

Also habe ich Knoppix 5.1 gebrannt und nach dem Anklicken zum Öffnen, kam unter anderem, zum Ende:

Wer hierbei zu versagen droht, hilft woanders in der Not
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KarstenW Charly45 „Danke fakiauso, ich melde mich wieder, wenn ich das alles abgearbeitet habe....“
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Welche Festplatte ist denn im Rechner eingebaut ?
Es gibt für SATA Controller leider keinen Standardtreiber bei Linux (soweit mir bekannt).
Man kann die Treiber für die root Partition (Wurzelverzeichnis) leider auch nicht selbst installieren, da sie monolitisch im Kernel sein müssen.

Wie wäre es wenn du Knoppix 5.1 noch mal startest und dann in eine Textkonsole wechselst (Tasten Strg + Alt + F1...F6) und den Befehl "dmesg | less" eingibst.

dmesg ist so ein Unixbefehl der den Ringpuffer des Betriebsystemkerns ausliest und auf die Standardausgabe (Monitor in der Regel) ausgibt.
Mit den Cursortasten kannst du hoch - und runterscrollen.

Schau mal nach ob deine Festplatte auch richtig erkannt wurde (sonst fehlt leider der passende Treiber für den Controller):


.......
ata1: SATA max UDMA/133 cmd 0x9F0 ctl 0xBF2 bmdma 0xDC00 irq 18
ata2: SATA max UDMA/133 cmd 0x970 ctl 0xB72 bmdma 0xDC08 irq 18
scsi0 : sata_nv
ata1: SATA link up 1.5 Gbps (SStatus 113 SControl 300)
ata1.00: ATA-7, max UDMA/133, 488395055 sectors: LBA48
ata1.00: ata1: dev 0 multi count 16
ata1.00: configured for UDMA/133
scsi1 : sata_nv
ata2: SATA link down (SStatus 0 SControl 300)
Vendor: ATA Model: WDC WD2500KS-00M Rev: 02.0
Type: Direct-Access ANSI SCSI revision: 05
SCSI device sda: 488395055 512-byte hdwr sectors (250058 MB)
sda: Write Protect is off
sda: Mode Sense: 00 3a 00 00
SCSI device sda: drive cache: write back
SCSI device sda: 488395055 512-byte hdwr sectors (250058 MB)
sda: Write Protect is off
sda: Mode Sense: 00 3a 00 00
SCSI device sda: drive cache: write back
sda: sda1 sda2 sda3
sd 0:0:0:0: Attached scsi disk sda
......

Das ist hier ein Beispiel für eine SATA Festplatte die an einem NForce 4 Chipsatz angeschlossen ist.
ATA Festplatten haben eine Gerätedatei wie /dev/hda und SATA Festplatten werden mit einer Gerätedatei wie /dev/sda angesteuert.

Debian GNU/Linux https://www.debian.org/index.de.html
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