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Was soll das denn?

gelöscht_84526 / 8 Antworten / Flachansicht Nickles

Microsoft will XP länger supporten, als Vista! Merkwürdig....

Bericht bei Heise.de

Ob die nun schon selber an dem Erfolg von Vista zweifeln?

Gruß

Tilo Nachdenklich apollo4 „Ach Thilo, ich hatte gehofft Du sagts mir, ob bei Deinen PCs das WGA Tool...“
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Anscheinend geht da einiges überkreuz im Denken, WGA-Prüfung und die Hardware-Überwachung für die Aktivierung. Diese Überwachung und die ständigen Windows-Patches sorgen für reichlich Ärger...manche Leute mögen gar nicht so recht patchen. Richtig dicke wird es kommen, wenn Leute auch noch Festplattenverschlüsselung einsetzen (ist sehr tief im Betriebssystem angesiedelt); anscheinend besteht die Gefahr, dass Sicherheitspatches die Entschlüsselung lahmlegen oder die Platte wacht nicht mehr aus dem Ruhezustand auf. Ein Leserbrief in der neuen c't 6/2007 auf S.13 (Verbesserungsbedürftiges Bios) reißt das Thema an.

Ein Zusammenhang zwischen WGA und Aktivierung (Hardwareüberwachung) besteht erstmal nur insofern, als Microsoft hofft damit Falschversionen von Windows und Doppelnutzung von Lizenzen zu verhindern. Insofern sind Microsoft anscheinend Imager-Programme und wechselnde Festplatten ein Greul und so haben sie eine Sicherungsmethode gewält, die wenig Rücksicht auf solcherlei Hardware und Software nimmt. Am liebsten wäre es wohl Microsoft, wenn die Leute ihre kulturellen Fernsehschätzchen bei Microsoft für teuer Geld auf einem Server bunkern, dann gäbe es keine umherschweifenden Festplatten.

Ich habe WGA zähneknirschend zugelassen, weil ich hoffte bei meinen häufigen Neuaktivierungen mit weniger Behinderungen durchzukommen, wenn sich Microsoft auf meinem Rechner umtun kann, es gibt hier sowie so wenig zu spionieren, solange die meine Daten nicht an Kriminelle weitergeben, was sie ja nicht tun sollten... . Schließlich bleiben Mainboard, Mainboard-Bios und CPU ja gleich, nur die Festplatten werden rein- und rausgeschoben, wegen der Sortiererei der Fernsehaufzeichungen von meinen beiden Computern und inzwischen etlichen Festplatten im Wechselrahmen.

In der Praxis machte mir die WGA aber ein Problem...die Neu-Aktivierungsaufforderung kam nach einigen WGA-Neuinstallation nacheinander (!), nachdem ich die Sat-Karte im Hardwaremanager deinstalliert hatte. Das habe ich allerdings durch ein eingespieltes Image-Backup "erledigt".

Das Blöde ist, dass sich Microsoft bei der Aktivierung nun gerade auf die internen Festplatten konzentriert - bei VISTA vermehrt - und Wechselrahmenfestplatten sind für diese Leute nun mal interne Festplatten.

Bei Windows NTFS wird jeder Festplatte ein Festplatten-GUID vergeben, den sie unter allen Umständen behält, wenn man nicht gerade auch den MBR low-level-formatiert, bzw. wenn die Festplatte nicht gerade im MBR-Bereich das Hüsteln bekommt (was bei Stromausfall und Absturz aber durchaus mal vorkommen kann). Zusammen mit der Partitionierung wird der Festplatten-GUID dann noch zu einer Kennzahl verrechnet und diese in der Registry gebunkert, für alle Festplatten mit denen die Windowsinstallation je in Berührung gekommen ist. Insofern haben Festplatten doch etwas mit der Windows-Installation/-Aktivierung zu tun; eine neue Festplatte schlägt mit zwei Aktivierungspunkten zu Buche (ob das noch heute so zählt??).

Zum Schluss noch das Surfverhalten:
Das Surfverhalten wird sowie so erfasst, u.a. von einer neuen Generation von Super-Cookies, siehe neue c't, ab Montag im Kiosk.