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Gewerkschaften - die letzte Hoffnung des kleinen Mannes?

out-freyn / 3 Antworten / Flachansicht Nickles
Mitnichten! Wenns um die eigenen Mitarbeiter geht, sind die Gewerkschaften keinen Deut besser als die von ihnen häufig (und zu Recht) kritisierten Wirtschaftsunternehmen.
The conspiracy theory of society [...] comes from abandoning God and then asking: »Who is in his place?« (Sir Karl Popper, Conjectures and Refutations, 1963)
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DannyCoburg out-freyn „Gewerkschaften - die letzte Hoffnung des kleinen Mannes?“
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"Steinkühler wurde als Vorsitzender der IG Metall 1989 und 1992 wiedergewählt. Im Mai 1993 geriet er jedoch in Verdacht, seine Position als Aufsichtsratsmitglied der Daimler-Benz AG für Insidergeschäfte ausgenutzt zu haben. Unter dem Eindruck der Kritik trat er am 25. Mai 1993 vom Posten des IG Metall-Vorsitzenden zurück. Zu seinem Nachfolger wurde Klaus Zwickel gewählt.

Weitere Enthüllungen [Bearbeiten]

Seit seinem Rücktritt ist Steinkühler als Vermögens- und Unternehmensberater tätig. Er geriet 1996 noch einmal in die Schlagzeilen, als eine Untersuchungskommission der IG Metall unter dem Vorsitz des damaligen Präsidenten des OLG Frankfurt am Main Horst Henrichs zu dem Ergebnis kam, Steinkühler habe die Gewerkschaftszentrale in Frankfurt-Niederrad erheblich zu teuer gekauft. Auf eine zunächst erwogene Schadensersatzklage gegen Steinkühler verzichtete die IG Metall später; sie geriet bald selbst in die Schlagzeilen, als bekannt wurde, dass der Vorsitzende der Untersuchungskommission Henrichs 1,35 Mio. DM für seine Tätigkeit erhalten hatte."

Aus: http://de.wikipedia.org/wiki/Franz_Steink%C3%BChler

Dann war da doch noch etwas mit der Luxusvilla, in Berlin, glaube ich, die sich ein Gewerkschaftsboss auf zweifelhafte Weise angeschafft hatte, 2, 3 Jahre wohl her. . Da ist immer wieder irgend etwas, Macht korrumpiert halt.

Ärgert einen fast ebenso, wie wenn rauskommt, daß sich eine vorgeblich wohltätige Organisation selbst die Taschen vollpropft, da so etwas besonders verwerflich ist. Bei Typen wie Ackermann weiß man wenigstens, woran man ist.

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