Hallo!
Ich bin absoluter Linux-Neuling, und habe die SuSE 10.0 bereits in einer VM unter Windows getestet.
Jetzt wollte ich den PC komplett für Linux nutzen und wollte es direkt darauf installieren.
Der PC hat 2 Festplatten á 80 GB, die über einen Onboard-RAID-Controller (HPT 370/372) zu einem RAID-0-Stripeset zusammengeschlossen sind.
Linux kommt damit nicht klar, also habe ich das Stripeset aufgelöst und wollte per Software-RAID installieren.
Ich habe die Platten folgendermaßen eingeteilt:
- ca. 100 MB direkt als Linux native für /boot
- 150 GB als Linux RAID für /
- 2 GB als Linux RAID für swap
Die Installation erfolgte recht schnell und ohne Probleme. Allerdings startet Linux nicht von der Platte, sondern macht andauernd Neustarts, obwohl die Boot-Geschichte ja nicht im Software-RAID liegt.
Hat Linux ein Problem mit dem Onboard-Controller??
Oder sollte ich statt GRUB besser LILO verwenden? Habe allerdings gelesen, daß mittlerweile auch GRUB mit Software-RAID klarkommt.
Hat jemand einen Tip für mich? Wie teilt Ihr Eure Platten ein?
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Hallo !
Danke für Eure Antworten.
Kann genaueres erst am Montag prüfen.
@KarstenW:
Vielen Dank für die Fülle an Informationen, momentan bleibt bei mir nur "Bahnhof" hängen... :-)
@the_mic:
Wie krieg ich das raus, wo genau er den Neustart macht, in welcher Log-Datei sollte ich da nachsehen?
Bei der Installation brachte er immer die Meldung "System kann evtl. nicht gebootet werden, weil /boot auf einer Software-RAID-Part liegt"
Das habe ich geändert und eine 100 MB-Part erstellt mit Linux native (Reiser) als Filesystem. Der Mountpoint hier ist /boot.
Die Part liegt auch am Anfang der Platte.
Danach ein Linux-Raid (Reiser) für / mit 150GB und am Ende der Platten
eine Swap-Part für swap, formatiert mit swap.
Trotzdem springt er im Dreieck.
Naja, ich setze SUSE 9.2 mal spasshalber auf meinem Notebook auf, da ist kein RAID-Controller drin.
Ich versuch aber mal, die Partitionen genauso im Software-RAID aufzuteilen.
Motzen tut er wegen der Boot-Geschichte immerhin nicht....
